Typische Reaktion
Dagegenhalten: "Du kannst ja gehen und dir was Besseres suchen."
Das Missverständnis
Paartherapeutin Finne erläutert: "Männer beherrschen die Regeln der Machtspiele besser. Sie sind durch den Job häufiger gewöhnt, sich zu streiten." In der Partnerschaft sollte man verletzende Formeln meiden.
Die Lösung
Seien Sie weise. Nehmen Sie dem Disput die Härte, indem Sie bedenken:
- Jeder hat Recht. Überzeugen Sie mit Argumenten, und nicht mit Polemik-Attacken. Verwenden Sie Ich-Botschaften statt Du-Beschuldigungen.
- Die Worte "nie" und "immer" sind grundsätzlich tabu.
- Vermeiden Sie autoritäre Gesten, etwa den erhobenen Zeigefinger.
- Fragen Sie bei Kritik nach, bevor Sie vorschnell zurückschießen. Das nimmt ihr den Wind aus den Segeln.
- Geben Sie Ihrer Partnerin Recht, wenn es angebracht ist. Sie verlieren damit nichts, bieten jedoch eine Plattform, auf der Ihre Freundin später auf Sie zugehen kann.
- Verletzende Kritik ist tabu, wie: "Du blamierst mich mit deiner Dummheit." Das Gleiche gilt auch für Schuldzuweisungen.
- Wenn Sie einen Kompromiss gefunden haben, treffen Sie eine verbindliche Vereinbarung, die Sie auch einhalten.
- Wenn ein Streit zu heftig wird, dann kann man ihn auch mal abbrechen und vertagen.












































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