Mit viel Testosteron lebt es sich wild, aber kurz – zumindest bei Spatzenmännchen. Vögel, denen Biologen in einer Studie das männliche Geschlechtshormon verabreicht hatten, warenn anschließend deutlich fitter als die "normalen" Artgenossen und zeugten besonders bei Seitensprüngen viele Nachkommen. Allerdings starben sie auch viel früher als der Durchschnittsspatz.
Auf die Frage, warum es unter den Vögeln nicht zu einem natürlichen Testosteron-Wettbewerb kommt, haben die Forscher der North Dakota State Universität folgende Erklärung: Die mit dem Hormon aufgepäppelten Vogelmännchen blieben relativ klein und zeugten wiederum auch kleine Nachkommen, die seltener flügge wurden und zudem weniger Nachwuchs hatten. Für das Individuum mag der hohe Testosteronspiegel also angenehme Seiten haben, für die Fortpflanzung sei er offenbar jedoch eher schädlich.












































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