Sex zu dritt Lust auf einen Mädelsabend?
14.07.2011
, Autor:Mila Wittheck
© Men's Health
Dreier Sex Wovon Frauen träumen
Sie wollen wissen, wovon Frauen träumen? Nun, ich kann Ihnen zumindest erzählen, welche heimlichen Sexfantasien ich so hege. Und Ihnen bei dieser Gelegenheit auch gleich verraten, dass ich nicht die einzige Frau mit solchen Gedanken bin. Vielen meiner Freundinnen geht es genauso. Vielleicht teile ich meine sexuellen Vorlieben ja sogar mit Ihrer Partnerin. Nach dem Sex mit ihnen und vorm Einschlafen denkt sie möglicherweise sehnsüchtig an die vollbusige Yvonne. Oder an Anni, die sich geschmeidig wie eine Katze bewegt.
Lesbische Träume
Doch vielleicht entgeht Ihnen da etwas: die Steigerung von "super". Der Schlüssel dazu liegt in unseren lesbischen Träumen. Ich verrate Ihnen, wie Sie Ihrer Liebsten diese Fantasien entlocken und damit gleichzeitig auch Ihr gemeinsames Sexleben bereichern.
Lesbisch oder lässig?
Eine Angst kann ich Ihnen gleich nehmen: Wenn sich Ihre Herzdame nach fremder, weiblicher Haut sehnt und die Lust verspürt, von der Brust einer anderen Frau genüsslich Sahne zu schlecken, heißt das noch lange nicht, dass sie zum anderen Ufer gewechselt ist. Es geht um etwas anderes: Wir Frauen stehen auf pure Sinnlichkeit. Und mal ehrlich, was gibt’s Sinnlicheres als volle, rote Lippen, pralle Brüste und einen knackigen Po? Da liegt auch bei mir als Frau der Gedanke nahe, wie es wohl wäre, an diesen Brustwarzen zärtlich zu saugen, solche Lippen mit Küssen zu bedecken.
Erste Erfahrungen
Mehr muss es auch gar nicht sein. Als ich erste Erfahrungen mit einer Frau sammelte, wünschte ich mir lediglich, eng umschlungen dazuliegen, mich an ihrem samtweichen Körper zu reiben, zärtliche Küsse auszutauschen.
Lüsterner Blick aufs T-Shirt der Freundin
Ich bin mir ziemlich sicher, dass auch Ihre Liebste mit derartigen Gedanken spielt. Denn sogar Frauen, die sich bislang nicht mit dem Thema befasst haben, wagen ab und an einen lüsternen Blick aufs T-Shirt der Freundin, unter dem sich harte Brustwarzen abzeichnen. Oder auf knackige Pobacken, die sich im Fitness-Studio vor ihnen auf dem Crosstrainer rhythmisch auf und ab bewegen. Womöglich denkt Ihre Partnerin auch beim gemeinsamen Sex an die dunkelhäutige Nachbarin oder an die verstrubbelte Blondine, die vorgestern im Supermarkt an der Kasse vor ihr stand. Oder sie spielt in Gedanken mit der freundlichen Verkäuferin, die ihr neulich in der Umkleidekabine netterweise den BH geschlossen hat.
Zärtliche Stunden mit einer Frau
Bei all diesen Gelüsten geht es um Nähe, aber auch um Unverbindlichkeit. Ich zum Beispiel kann zwar die heißen und zärtlichen Stunden mit einer Frau genießen, aber auf Dauer würde ich nicht nur das beste Stück meines Freundes vermissen, sondern auch seinen harten Körper und seine bestimmenden Hände, mit denen er mich an sich presst, kurz bevor ich komme. Ihrer Partnerin wird es nicht anders ergehen. Wer weiß, vielleicht träumt sie sogar schon von heißen Stunden zu dritt. Finden Sie es doch einfach heraus!
Schweigen oder schwelgen
Wenn Sie dieses Thema nicht ansprechen, kommt es nicht auf den Tisch. Die Chancen, dass Ihre Liebste mit ihren Sehnsüchten von sich aus rausrückt, stehen ziemlich schlecht. Also, begeben Sie sich gemeinsam auf eine Entdeckungsreise – Sie werden staunen, welche schmutzigen Ideen in einer Frau stecken.
Fantasie-Spionage
Bei der Fantasie-Spionage ist eines allerdings ganz wichtig: Einfühlungsvermögen. Bitte versuchen Sie es nicht mit Fragen wie: „Fändest du es nicht auch geil, es mal mit ’ner Frau zu tun?“ Derart plumpe Provokationen führen meistens nur dazu, dass wir uns auf das Wörtchen „auch“ stürzen und unterstellen, Sie wollten doch nur selbst eine Zweitfrau. Gehen Sie deshalb etwas langsamer zu Werke. Es wird Ihnen sicher auch mehr Spaß machen, peu à peu ihre intimsten Gedanken zu entdecken. Das ist so wie beim Sex: Ohne Vorspiel geht da bei einer Frau meist nichts. Oder wie bei einer Seifenoper im Fernsehen: Das Warten auf die nächste Folge nervt unheimlich, steigert aber auch die Spannung.
Kerzenmeer und Rosenblätter
Übrigens: Legen Sie einer Frau nie etwas in den Mund. Alles, was sie verrät, muss von ihr selbst kommen. Sonst nimmt sie schnell die Abwehrhaltung ein. Sorgen Sie auch für eine entspannte Atmosphäre. Aber bitte nicht mit Kerzenmeer und Rosenblättern – Sie wollen ihr ja keinen Heiratsantrag machen. Auch der Frühstückstisch ist nicht der geeignete Ort, um ihre geheimsten Fantasien zu erfragen. Mein Freund hat einmal in einer kuscheligen Stunde auf dem Sofa zu mir gesagt: "Ich habe gelesen, Frauen finden weibliche Körper erotisch. Du auch?" Das war bei mir sozusagen die Initialzündung.
Geduld wird sich auszahlen
Wenn auch Ihre Partnerin auf eine solche Frage eingeht, können Sie nachhaken. Aber halten Sie sich in diesem Stadium noch gänzlich aus ihren Fantasien heraus. Die Geduld, die Sie aufbringen, wird sich auszahlen. Ihre Partnerin wird merken, dass es nicht Ihre Absicht ist, sie lächerlich zu machen. So baut sich Vertrauen auf. Sie kann sich fallen lassen, wird sich für die Bilder und Gedanken in ihrem Kopf nicht schämen. Im besten Fall wird sie Ihnen demnächst beim Sex unverblümt ins Ohr flüstern, dass sie mal Lust auf eine versaute Besucherin in Ihrem Bett hätte. So war’s jedenfalls damals bei mir.
Durchspielen und durchziehen
Das Kopfkino ist wohl der wichtigste Teil an der Sache. Häufig ist ja das schönste an einer Fantasie, dass sie nicht wirklich stattfindet. Schließlich könnte die Umsetzung auch eine Enttäuschung sein. Im Kopfkino gibt’s keine Desillusionierung, alles läuft so, wie man es sich vorstellt. Ein weiterer Vorteil: Sie müssen nicht noch eine dritte Person überzeugen. Klingt langweilig, finden Sie? Unterschätzen Sie niemals die Wucht einer erotischen Story, in die sich beide Partner hineinsteigern!
Sexspielzeug ausprobieren
Versuchen Sie, Geschichten weiterzuspinnen, die auf ihren Fantasien aufbauen. Stellen Sie sich gemeinsam vor, wie Ihre Partnerin in der Sauna heiße Blicke mit der schwitzenden Brünetten austauscht, wie sie im Hallenbad unter der Dusche ihren Körper an einer Fremden im knappen Bikini reibt oder wie sie sich mit einer weiblichen Bekanntschaft im Wohnwagen räkelt und Sexspielzeug ausprobiert.
Schauen und staunen
Kommen wir vom Kopfkino zum echten Film. Mein Tipp: Gucken Sie gemeinsam Pornos. Auch wir Frauen reagieren auf visuelle Reize, vermissen allerdings in Sexfilmen meist die Handlung. Künstlich wirkende Darstellerinnen mit hohem Silikonanteil, platinblond gefärbten Haaren und bonbonfarbenem Lippenstift sind zudem wenig anregend. Wir stehen eher auf die sexy Normalofrau von nebenan.
Film mit weiblicher Hauptrolle
Suchen Sie einen Film mit einer weiblichen Hauptrolle aus. Frauen können sich dann viel besser mit der Handlung identifizieren. Ich stehe etwa auf Streifen wie "Girlfriends" von Regisseur Andrew Blake. In seinen Filmen räkeln sich hauptsächlich Frauen gemeinsam durchs Bild – das hat mir schon so manchen lustvollen Höhepunkt beschert. Noch schärfer macht es mich, meinem Freund dabei ins Ohr zu flüstern, was mir daran so gut gefällt.
Fragen fühlen
Werden Sie mutiger! Fragen Sie Ihre Liebste beim Sex, wie sie eine andere Frau am liebsten berühren würde. Dann lassen Sie sich von ihr die Hand führen und erklären, wie sie von einer Unbekannten angefasst werden möchte. Dabei kann es zunächst nur ums Tasten und Streicheln gehen, später dann auch um Sexspielzeug.
Femininer Touch
Geben Sie Ihren Händen einen femininen Touch, versuchen Sie, eher sanft zu drücken als prankig zuzupacken. So lernt sie, was ihr am Frauensex gefallen könnte, und Sie heizen gleichzeitig die weibliche Fantasie an. Als mein Freund mir mal sagte, ich solle meine Augen schließen und an Tanja denken, hat mich das unglaublich scharf gemacht.
Eifersuchts-Risiko
Unsere beste Freundin ist als Geschlechtspartnerin in etwa so ungeeignet wie die Mutter. Solche Sexperimente können einer Freundschaft im schlimmsten Fall dauerhaft schaden. In der Regel ist der sexuelle Reiz der besten Freundin auf Grund der Vertrautheit sowieso nicht beachtlich. Übrigens sollten Sie nie selbst den Vorschlag machen, mit wem Sie es doch mal zu dritt ausprobieren könnten – das führt nur zu Eifersucht.
Finger weg von der Nachbarin !
Es ist grundsätzlich so, dass das nähere Umfeld mehr Schwierigkeiten als Möglichkeiten birgt. Nehmen wir zum Beispiel mal eine neue Nachbarin: Selbst wenn Ihre Partnerin ihr immer kokett zuzwinkert und auch wenn Sie sich gut vorstellen könnten, dass die Frau nackt zu Ihnen beiden ins Bett schlüpft: Finger weg! Oder wollen Sie Ihrer Gespielin vielleicht täglich im Treppenhaus begegnen? So eine Geschichte kann ziemlich peinlich werden – oder auch höllisch anstrengend.
Schnuppern oder schnappen?
Der wohl unverbindlichste Weg ist der, sich mit einer völlig Fremden einzulassen. Das hat auch den Vorteil, dass die Unbekannte in der Situation ähnlich unsicher ist. Vielleicht hat sie aber auch schon Erfahrungen gesammelt.
Die Tiefen der lesbischen Lust
Ich konnte mir früher sehr gut vorstellen, von einer Fremden in die Tiefen der lesbischen Lust eingeführt zu werden. Der große Vorteil dabei: Wenn dieses Treffen enttäuschend verläuft, muss man die Dame nie wieder sehen.
Unverbindliche Kontakte suchen
Um erste, unverbindliche Kontakte herzustellen, eignen sich Sexforen oder Partnerbörsen im Internet. Ja, auch ich hatte zuerst Vorurteile und wusste nicht, was sich hinter der virtuellen Türe verbirgt. Aber nachdem ich einen ersten, schüchternen Blick gewagt hatte, stellte ich fest, dass sich dort ebenso neugierige Damen tummeln – viele, wie ich, mit Partner.
Absagen oder Absprachen?
Ehe es losgeht, sollten Sie und Ihre Partnerin klare Absprachen treffen, um peinliche Situa-tionen zu vermeiden. Machen Sie mit ihr aus, welche Rolle Sie beim ersten Treffen spielen. Sind Sie dabei? Wenn ja, dürfen Sie dann nur zuschauen oder auch anfassen? Gar Sex mit beiden haben? Ihre Partnerin bestimmt die Regeln.
Außerdem sollten Sie ein geheimes Codewort für einen sofortigen Abbruch ausmachen. So erlangt Ihre Holde die Sicherheit, dass nichts geschieht, was sie nicht möchte. Auch mit der Gespielin in spe können Details schon im Vorfeld geklärt werden, etwa: Wie wird verhütet? Wer kümmert sich darum?
Einladen und Einsteigen
Nun ist es so weit. Gleich wird Ihre Liebste die Hotelbar mit der Gespielin verlassen und zu Ihnen auf das Zimmer kommen. Der Bettgenossin ist zu diesem Zeitpunkt bereits klar, dass Sie dort oben auf zwei Frauen warten. Bestenfalls waren Sie zuvor schon per Webcam in die Spielereien der beiden involviert.
Nackt auf dem Bett
Wenn die Damen eintreten, sollten Sie nicht bereits wie hingegossen nackt auf dem Bett liegen. Sitzen Sie passiv abseits des Geschehens. Die Frauen entscheiden, wann Sie ins Spiel kommen. Solange sehen Sie nur zu, wie ihre Liebste und die Fremde an ihren Blusen herumnesteln, sich die Röcke hochschieben und ersten Zungenspielen hingeben.
Ganz irre!
Frauen genießen es, auf diese Weise Männer um den Verstand zu bringen. Werden Sie zum Mitspieler, sollten Sie auf beider Wünsche eingehen, aber immer einen Deut mehr auf Ihre Liebste achten. Schauen Sie, ob es ihr gefällt, wenn Sie sie von hinten fest an den nackten, weichen Körper einer anderen Frau pressen. Mich macht allein der Gedanke daran schon ganz irre! Bestehen Sie nicht auf Ihr eigenes Finale. Schenken Sie Ihrer Partnerin uneigennützig ein paar Stunden bisexuelle Freuden. Sie wird sich dafür sicher schon bald erkenntlich zeigen – ich weiß, wovon ich spreche...











































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