
Vorschlag 5: Erfinden Sie die Missionarsstellung neu
Es ist so wie mit einem fremdländischen Restaurant: Am Ende landen Sie doch immer wieder in einem, das Sie kennen – wenn Sie feige sind oder auf Nummer sicher gehen wollen. Die Missionarsstellung ist das Wiener Schnitzel des Beischlafs, das Klischee, der Inbegriff des sexuellen Kompromisses. Allerdings hat sie auch Vorteile: Sie ist praktisch, zielführend und schnell erlernbar. Gäb’s eine Sex-Schule, wäre sie der Grundkurs. Kurz: Sie ist etwas für Anfänger. Weil Sie aber doch immer wieder dabei landen und weil es sich nicht gehört, im Eifer des Gefechts zu schreien: „Nein, so geht das nicht mehr!“, müssen Sie den Grundkurs ein wenig aufpeppen. Zum Beispiel, indem Sie zwar oben liegen, aber mit den Beinen Ihrer Reitbegleiterin zwischen den Ihren. Wie das gehen soll? Sie klettern einfach um, sobald Sie in ihr sind. Das bringt eine neue Perspektive, aber nicht nur das.
