Ob ein Mensch sexuell aktiv ist oder nicht, wird offenbar von den Genen beeinflusst. Wichtig ist laut einer Studie das so genannte D4-Rezeptor-Gen – es spielt die entscheidende Rolle für überdurchschnittliche sexuelle Erregbarkeit und Aktivität, wie israelische Wissenschaftler herausfanden. Dieses „Sex-Gen“ gibt es bereits seit 50 000 Jahren. Damals mutierte das Gen, allerdings nur bei zirka 30 Prozent der Menschen. Und genau die sind es nun, die besonders erregbar sind.
Richard Ebstein von der Uni Jerusalem und Robert Belmaker von der Uni Beer Sheva untersuchten die DNA von 148 Studentinnen und Studenten und befragten sie zu ihrem Sexualverhalten. Dabei fanden sie heraus, dass ein Zusammenhang zwischen Lusterleben und mutiertem Gen besteht.
Die Forscher sprechen von einem „revolutionären Wechsel“, denn bislang ging die Wissenschaft von erlerntem Verhalten in Sachen Sexualität aus. Für die Therapie sexueller Probleme könnten die Ergebnisse Grundstein für neue Behandlungsmethoden sein.












































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