Das Suchtmittel
Typische Arzneien aus dem Bereich der beruhigenden Medikamente sind Schlaf- und Beruhigungsmittel. Zudem haben einige Schmerzmittel ebenfalls eine beruhigende Wirkung auf den Konsumenten und können somit als Drogen missbraucht werden.
Konsumformen
Auch hier gelten die gleichen Konsumformen, wie bereits bei den aufputschenden Medikamenten: Das Schlucken von Tabletten und das Spritzen von Injektionen stellen die typischen Einnahmewege dar.
Wirkung von beruhigenden Medikamenten
Medikamente mit beruhigender Wirkung führen beim Konsumenten zu einem Gefühl der Entspannung und Gelöstheit. Häufig werden die Medikamente eingenommen, um Ängste und Belastungen vergessen zu können.
Suchtfaktor
Eine pauschale Aussage, welches Suchtpotenzial beruhigende Medikamente haben, lässt sich nicht treffen. Wie wahrscheinlich es ist, dass ein Medikament zur Abhängigkeit führt, hängt stark vom jeweiligen Präparat ab. Dabei kann es dann allerdings sowohl zu einer körperlichen, als auch zu einer psychischen Abhängigkeit kommen.
Kurzfristige Risiken und Langzeitfolgen
Ein Teufelskreis: Schlaftabletten oder andere Beruhigungsmittel werden oft eingenommen, um die aufputschende Wirkung anderer Medikamente wieder zu unterdrücken. So entsteht in der Einnahme von Medikamenten aus beiden Gruppen eine Endlosschleife: Ohne das eine Medikament wird der Konsument nicht fit und ohne das andere Medikament kommt er nicht zur Ruhe.
Der Entzug
Die Sucht nach einem Medikament löst oft die Einnahme zahlreicher weiterer Präparate aus. Um aus diesem Teufelskreis zu entkommen, ist es dringend nötig, dass die Süchtigen sich in professionelle Hände begeben. Hier finden Sie weitere Informationen über Anlaufstellen in der Suchtberatung.
Zum Weiterlesen
Wolfgang Poser, Dietrich Roscher, und Sigrid Poser: Ratgeber für Medikamentenabhängige und ihre Angehörigen












































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