Scharf macht scharf, sagt eine alte Weisheit. Liegt es an der gesteigerten Durchblutung des Körpers? Am feurigen Knistern im Mund, der ja auch ein Sexualorgan ist? Oder an den Exotik-Aromen, die die scharfen Küchen so typisch machen? Egal, Hauptsache, es funktioniert.
Damit es auch schmeckt, haben wir gemeinsam mit Profi-Köchen scharfe Rezepte entwickelt. Dabei herausgekommen sind drei asiatische Gerichte, die ein Inferno in Ihrem Mund entfachen und alle Sinne schärfen. Vorab noch etwas Basiswissen:
- Sie bekommen alle Zutaten im Asialaden
- Dosieren Sie die Würzpasten mit Obacht, sie sind geschmacksintensiv
- Lassen Sie sich von der Fülle der Würzpasten und -saucen nicht abschrecken. Sie sind günstig, universell einsetzbar und halten sich ewig im Kühlschrank
- Wichtig: Einige Zutaten tragen zwar einen bekannten Namen wie Thai-Papaya oder Thai-Basilikum, diese haben jedoch nichts mit den europäischen Produkten gemein
Noch ein wenig Nachhilfe: Pok Choey ist ein Blattgemüse, Garam Masala eine Gewürzmischung, alles, was mit Sambal anfängt, eine Würzsauce oder -paste. Drachenfrüchte bekommen Sie in Feinkostläden. Wenn Sie Ihr Date mit einem der Gerichte entflammen wollen, halbieren Sie die Mengenangaben für Vorspeise, Hauptgang und Nachspeise (sonst für vier Personen).
Da Frauen bei Scharfem oft empfindlicher sind, brauchen Sie reichlich Reis (nur Basmati). Mit ihm dosiert man die Schärfe der asiatischen Gerichte. Versuchen Sie nicht, mit Flüssigkeit zu löschen, das würde die scharfen Substanzen nur noch intensiver mit den Geschmacksnerven in Kontakt bringen.












































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