Als Begründer von Parkour gilt der Franzose David Belle. Der heute 32-Jährige lernte als Teenager von seinem Vater, einem Ex-Vietnam-Soldaten, wie man sich auf kürzestem Weg durch einen Wald schlägt.
Er wendete die Technik auf den Großstadtdschungel an – und schon nahm die Parkour-Bewegung ihren Lauf. Über die Grenzen Frankreichs hinaus bekannt wurde Parkour im Jahr 2002, als Belle in einem Werbespot für die britische Rundfunkanstalt BBC über die Dächer Londons flog.
Die Angst vor dem Sprung ins Leere
Mittlerweile zählen sich mehr als 10 000 zur Parkour-Szene. Nur etwa 1000 davon (20 im deutschsprachigen Raum) sind echte Traceure. „Denn nicht jeder, der über einen Poller hopst, macht Parkour“, erklärt Kalteis.
Er selbst ist jetzt seit fünf Jahren dabei und inzwischen einer der Besten. „Das Schwierigste ist, die Blockade im Kopf zu lösen“, sagt er. Ein Traceur muss sich klar machen: Von einer Sandkastenseite zur anderen zu hüpfen ist genauso schwer wie von einer 5-Meter-Mauer zur nächsten. Nur das Risiko ist größer. Natürlich kann ein Sprung ins Leere fatale Folgen haben. „Daher ist es wichtig sich langsam ranzutasten“, erklärt der Profi. „Man muss den Körper in- und auswendig kennen, damit man nie die Kontrolle über die Bewegung verliert.“














































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