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16.08.2000
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Autor: Wolfgang Melcher
© MensHealth.de
Ursachen
Die verstärkte Schweißdrüsen-Produktion an den Fußsohlen ist leider Veranlagungssache.
Vorbeugung
• Waschen und pudern.
Es klingt selbstverständlich, doch man kann es nicht oft genug betonen: Wenn nötig, sollte man mehrmals täglich die Füße waschen (am besten mit warmem Seifenwasser), die Zehenzwischenräume nicht vergessen. Danach gut abtrocknen und einpudern (hält die Füße kühl).
• Die richtigen Schuhe.
Enge oder schmal geschnittene Schuhe verschlimmern Schweißfüße und bieten den perfekten Lebensraum für Bakterien. Wichtig: Schuhe nie zwei Tage hintereinander tragen!
• Fußbäder trocknen.
Diese Bäder helfen, die Haut trockener zu machen: schwarzer Tee (drei oder vier Teebeutel auf einen Liter Wasser, zehn Minuten ziehen lassen), Salz (eine Tasse grobes Salz auf einen Liter Wasser) oder Essig (1/2 Tasse auf einen Liter Wasser). Wechselbäder regen die Blutzirkulation an und reduzieren so das Schwitzen. Nach allen Bädern die Füße abtrocknen.
Selbsthilfe
• Natur saugt besser.
Socken aus Baumwolle saugen den Schweiß am besten auf. Bei starken Schweißfüßen kann es helfen, zwei Paar übereinander zu tragen: Die Lufträume zwischen den Socken sorgen für Kühlung (klappt am besten mit Baumwollsocken, darüber kommt dann Schurwolle).
• Antitranspirant für die Füße.
Man kann spezielle Fußsprays (aus der Apotheke) oder auch ein ganz normales Antitranspirant verwenden. Präparate mit Aluminiumchlorid verengen die Schweißporen am effektivsten.
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