Für Schwindel gibt es Dutzende Ursachen, darunter das Akustikusneurinom, einen außergewöhnlich langsam wachsenden, gutartigen Tumor des kombinierten Hör- und Gleichgewichtsnervs. „Das Akustikusneurinom muss so früh wie möglich operiert werden“, sagt HNO-Arzt Professor Seifert aus Neumünster. Wer zu spät kommt, riskiert neben einem tauben Ohr eine Lähmung des Gesichtsnervs sowie eine Schädigung des Hirnstamms.
Bei Schwindel aus heiterem Himmel kann eine simple Übung helfen. So geht’s:
- Setzen Sie sich entspannt, aber gerade auf einen Hocker, Brustbein nach oben gedrückt, Hände auf die Mitte der Oberschenkel, Schulter locker hängen lassen.
- Beim Ein- und Ausatmen langsam den Kopf ein Stück nach rechts drehen, wieder einatmen und beim nächsten Ausatmen weiter drehen. Insgesamt sechs Atemzyklen. Das Zurückführen des Kopfes in die Mittelstellung erfolgt in einem Atemzug. Anschließend die gleiche Übung
nach links machen.
- Einatmen, dann in drei Phasen während der Ausatmung den Kopf langsam zur rechten Seite neigen, als wollten Sie Wasser aus dem Ohr laufen lassen. Die Schulter dabei nicht anheben. Nach Einatmung und Rückführung des Kopfes in die Mittelstellung ist die andere Seite dran. Auch hier sechs Atemzyklen.
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Weitergehende Informationen zum Hirnneurinom:
www.m-ww.de












































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