Blondinen hatten offenbar mehr Spaß in der Eiszeit – denn schon europäische Höhlenmänner standen auf die Vorgängerinnen von Brigitte Bardot und Claudia Schiffer, so eine britische Studie. Grund: Männer waren knapp und konnten sich die Frauen aussuchen, glauben die Forscher der schottischen Uni St. Andrews. Demnach entschieden sich die Männer für das Besondere: blonde Haare, blaue Augen.
Blondinen aus der Eiszeit
Blondinen sind laut der Studie ein Produkt der Eiszeit. Durch hartes Klima mit Hungersnöten stürzten sich die Männer bei der Nahrungssuche in gefährliche Großwildjagden, bei denen viele von ihnen starben, vermutet Studienleiter Peter Frost. Frauen fanden oft keinen Ernährer und Sexpartner mehr, was zu einer sexuellen Selektion führte, so die Forscher. Als Folge sieht Frost das Auftreten ungewöhnlich heller Haarfarben, die den Frauen offenbar bessere Chancen auf Fortpflanzung brachten. Blondinen wären demnach eine genetische Mutation, die nach Angaben der Forscher vor etwa 11.000 Jahren einsetzte.
Forscher der britischen Uni von Lancashire vermuten in Frosts Blondinen-Theorie auch den Grund dafür, warum Haar- und Augenfarbe in anderen Teilen der Welt eher einförmig sind, während es in Europa viele Variationen gibt.












































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