Australische Wissenschaftler haben ein mechanisches Filtersystem entwickelt, mit dessen Hilfe die Erfolge einer künstlichen Befruchtung deutlich gesteigert werden.
Ältere Männer, starke Raucher und Männer, die täglich Umweltgiften ausgesetzt sind, weisen häufig eine schlechtere Spermaqualität auf. Doch auch im trübsten Wässerchen schwimmen gesunde Fische. Diese gilt es zu finden. Das Sortiersytem beruht auf dem Prinzip, dass Spermien mit den am stärksten negativ geladenen Membranen die wenigsten DNA-Fehler aufweisen. Warum? Die Forscher sind sich noch nicht einig. John Aitken, Chef der Forschungsgruppe vermutet, dass diese Spermien auf dem natürlichsten Weg gereift sind.
Sperma-Strom
In einer Sortierbox, die durch einen ultrafeinen Filter in zwei Kammern geteilt wird, setzen die Wissenschaftler die quirligen Spermien unter Strom. In einer Sortierbox, die durch einen ultrafeinen Filter in zwei Kammern geteilt wird, setzen die Wissenschaftler die quirligen Spermien unter Strom. Die negativ geladenen, also gesünderen Spermien wandern durch die Membran in die zweite Kammer und lassen die Verlierer des DNA-Wettkampfes zurück. Visuell selektiert hätten die gleichen Samen das Rennen gemacht, aber magnetisch geht's eben viel schneller.












































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