E-Mobility: Elektroautos und alternative Antriebe im Test

Elektroautos und alternative Antriebe für die mobile Zukunft
Ob als Hybrid oder vollelektrisiert – immer mehr Elektroautos tauchen im Straßenverkehr auf

Die Zukunft hat begonnen – jedenfalls auf der Straße. Wir machen Sie fit für die neusten Formen der Fortbewegung und sagen, welches E-Auto zu Ihnen passt

Ob als Hybrid oder vollelektrisiert – immer mehr Elektroautos tauchen im Straßenverkehr auf, auch wenn man sie nicht immer auf den ersten Blick erkennt. Immer mehr Hersteller setzen für die Zukunft auf Autoantriebe mit E-Motoren. Wir stehen vor dem Beginn eines neuen Zeitalters der Fortbewegung. Nicht nur beim privaten Autoverkehr. Auch im öffentlichen Straßenverkehr können Hybrid- und Elektrobusse mit weniger Lärm und weniger Verbrauch punkten. Beispielsweise beim Carsharing können Sie die elektrische Antriebstechnik bereits jetzt selbst ausprobieren.

Elektroautos und alternative Antriebe: Strom tanken und ab geht's
Alternative Antriebe wie Hybrid und Elektro kommen immer mehr in Fahrt

Herausforderungen der Elektromobilität

In unserem Themen-Special stellen wir Ihnen die Zukunft der Fortbewegung vor und zeigen, wie ein Elektroantrieb überhaupt funktioniert und wo die Herausforderungen im Umgang mit E-Autos liegen. Außerdem zeigen wir selbstfahrende Autos sowie Chancen, Risiken, Gefühle des autonomen Fahrens.

Welches Elektro-Auto passt zu Ihnen?

Wir stellen die meistverkauften Elektroautos vor und sagen, was Sie beim Kauf beachten sollen. Und: Wie Sie in den Genuss des Umweltbonus – der der E-Auto-Förderung des Bundes – kommen. Außerdem haben wir einige Modelle getestet und zeigen, was Tesla, Mercedes & Co. alles in der Planung haben. 

3 zukunftsträchtigste alternative Antriebe im Überblick

1. Hybrid-Antrieb: ein Elektromotor, der zusätzlich zum normalen Verbrennungsmotor im Auto steckt.
Vorteile: Kurzstrecken, etwa bis zu 1 Kilometer, können Sie elektrisch fahren. Bremsenergie, die sonst verpufft, wird genutzt. Sie fließt zurück in die Batterie und unterstützt so das Anfahren.
Nachteile: Teuer in der Anschaffung. „Und auf langen Strecken besteht noch kein allzu großer Verbrauchsvorteil“, sagt Sebastian Renz, Redakteur der Zeitschrift „Auto, Motor und Sport“.
Fazit: Die Anschaffung eines Hybridautos lohnt sich nur dann, wenn Sie pro Jahr mehr als 15.000 Kilometer im Stadtverkehr zurücklegen.
2. Elektro-Antrieb: mit Hilfe einer Batterie (Akkumulator) wird das Auto rein elektrisch angetrieben.
Vorteile: Es ist wartungsarm und günstig im Unterhalt – und es verursacht keine Emissionen. 
Nachteile: „Hohe Anschaffungskosten, wenig Komfort, bis zu 6 Stunden Ladezeit und eine maximale Reichweite von 160 Kilometern“, zählt Experte Renz auf. Derzeit gibt es in Deutschland rund 2800 Tankstellen mit Ladestationen, eine 230-Volt-Steckdose reicht jedoch auch aus.
Fazit: Die richtige Wahl für Kurzstreckenfahrer, die überwiegend in der Stadt unterwegs sind und ein gutes Auge für Steckdosen haben.
3. Gas-Motor: Flüssiggas ersetzt das Benzin.
Vorteile: Autogas kann in jedem Automobil nachgerüstet werden. Die Tankkosten sind bei Gasautos bis zu 50 Prozent niedriger als bei Benzinern. Rund 6600 Tankstellen bieten Gas an. Tank leer? Dann geht’s mit Benzin weiter.
Nachteile: „Eine Nachrüstung kostet etwa 2000 Euro und sollte vom Hersteller ausgeführt werden“, empfiehlt der Experte. Schon kleine Einbaufehler können zum Motorschaden führen.  
Fazit: Bei älteren Kleinwagen, die mehr als 10 Liter verbrauchen und voraussichtlich noch lange Leben, lohnt sich das Umrüsten immer.



















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