Nichtraucher werden: Endlich mit dem Rauchen aufhören!

Wer erfolgreich sein möchte, muss glücklich sein
Auf zu neuen Ufern

Als Raucher hat man's schwer – hier erfahren Sie, wie Sie dauerhaft mit dem Rauchen aufhören können

Unser Guide hilft Ihnen, Ihre Gewohnheit zu ändern, die schädliche Wirkung von Rauchen zu begreifen und zeigt Ihnen Alternativen zur Zigarette. Hinzu kommen praktische Tipps und Ratschläge sowie die wirkungsvollsten Methoden zum Nikotinentzug. Ein entscheidender Punkt: Sie sind nicht allein. Viele Menschen haben das gleiche Problem wie Sie, und viele haben es geschafft: Sie haben endgültig aufgehört zu rauchen und vermissen es auch nicht mehr (sehen Sie unsere Erfahrungsberichte).  

Die dunkle Seite der Tabak-Macht

Grundsätzlich wollen wir die positiven Aspekte des Nichtrauchens betonen, denn als Nichtraucher leben Sie ja in der Gegenwart und Zukunft, nicht in der Vergangenheit. Und dennoch sollten Sie sehen, was der Tabak - was Sie - Ihrem Körper kontinuierlich antun (siehe unter anderem Bildergalerie OP-Bilder von Raucherlunge und Lungenkrebs.

Rauchen gefährdet...

...Ihren Rücken: Rauchen ist mitverantwortlich für Rückenschmerzen und Bandscheibenschäden. Denn durch Rauchen entstehen Ablagerungen in den Blutgefäßen rund um die Wirbelsäule. In der Folge werden die Bandscheiben schlechter mit Nährstoffen versorgt und brüchig.

...Ihre Lieben: Wer mit einem Raucher zusammenlebt, hat ein vierfach höheres Krebsrisiko, ergab eine Studie der britischen Imperial Cancer Research Campaign.

...Ihre Füße: Und wir reden hier noch nicht mal von den berüchtigten Raucherbeinen! Nein, Raucher haben öfter Fußpilz: Weil die Füße schlechter durchblutet sind, können die Pilze sich leichter ausbreiten.

...Ihre Wundheilung: Das Gewebe von Rauchern wird schlechter durchblutet und erhält daher zu wenig Sauerstoff. Auf diese Weise heilen Wunden und Knochenbrüche langsamer – Raucher sind also länger außer Gefecht gesetzt als Nichtraucher.

...Ihre Nieren: Bei Männern ohne besonderes Nierenrisiko erhöht Rauchen die Gefahr einer Schädigung dieses Organs um das Dreifache.

...Ihr Image: Mag sein, dass Raucher in Ihrer Jugend genauso cool waren, wie der Marlboro-Man. Mittlerweile hat sich dieses Image jedoch gewandelt: Wer raucht, ist schüchtern, unsicher, nervös, abhängig... Der Marlboro-Man ist ein Weichei.

.. Ihre Zähne und Ihr Zahnfleisch: Schauen Sie mal auf die Zähne langjähriger Raucher. Brrrrh!

...Ihr Leben in den nächsten sechs Stunden: Zigaretten haben eine tödliche Sofortwirkung, entdeckten Forscher des Beth Israel Deaconess Medical Center in Boston. Infarkte werden meist durch Blutgerinnsel verursacht, die sich aus Gefäßablagerungen lösen und zum Herz gespült werden. Je größer der Klumpen, desto schwerer der Infarkt. Bei Betroffenen, die in den letzten sechs Stunden vor dem Herzanfall geraucht hatten, sind die Blutgerinsel größer: durchschnittlich 23 im Vergleich zu 6,7 Quadratmillimetern, wenn die letzte Zigarette mindestens 24 Stunden zurücklag.

Die wichtigsten Fragen zum Rauchen - und zum Aufhören

Prof. Klaus-Dietrich Stumpfe befasst sich wissenschaftlich mit Glimmstängeln: Sein Forschungsschwerpunkt an der FH Düsseldorf sind Alltagsdrogen. Wir haben ihn zum Thema "Entzug" interviewt.

Wie macht Rauchen süchtig?
Hauptverantwortlich ist das Nikotin. Es wird aber nicht jeder, der raucht, auch nikotinsüchtig. Es könnte also eine genetische Ursache geben. Danach wären bei den Menschen, die abhängig sind oder die es werden können, im Gehirnbestimmte Rezeptoren genetisch bedingt so verändert, dass sie für eine Nikotinabhängigkeit empfindlich sind.

Wie unterscheiden sich die Entzugsmethoden?
Viele Krankenkassen bieten ein Zehn-Wochen-Programm an, bei dem der Raucher seinen Konsum langsam ausblenden soll. Wer das selbst einmal ausprobiert, merkt schnell, dass es schlecht funktioniert. Man kommt mit viel Willenskraft vielleicht auf fünf Zigaretten pro Tag, das eigentliche Aufhören wird so aber nicht erleichtert. Empfehlenswert ist daher die Schlusspunkt-Methode, nach der es 90 Prozent der Ex-Raucher geschafft haben.

Wie bewerten Sie alternative Verfahren?
Hypnose und Akupunktur sind anerkannte Methoden. Entscheidend ist aber auch hier die eigene Motivation. Wenn man will, hört man auf, wenn nicht, dann nicht.

Können Nikotinersatzpräparate beim Aufhören helfen?
Wenn Sie es auf eigene Faust versuchen wollen, empfehle ich Pflaster oder Kaugummi. So werden die Entzugssymptome nachweislich zumindest gelindert.

Welches sind die gefährlichsten Situationen nach dem Aufhören?
Die ersten beiden Wochen sind die gefährlichsten. Danach gibt es vier Hauptauslöser: 1. Alkohol; 2. gemütliche Runden mit Rauchern; 3. Frust und Stress mit Vorgesetzten oder dem Partner, sowie Pannen und Unfälle; 4. die bewusste Entscheidung, wieder zu rauchen, weil angenehme Erinnerungen die Oberhand gewinnen. Sie müssen lernen, diese Situation zu meistern und die Zigarette nicht als Problemlöser misszuverstehen.

Welche Bedeutung haben Startalter, Suchtdauer und die Anzahl gerauchter Zigaretten?
Es ist gleich schwer, ob Sie nach fünf oder nach dreißig Jahren aufhören. Auch das Startalter spielt keine Rolle. Aber je mehr und je stärker Sie rauchen, desto schwieriger wird es.

Sinkt das Krankheitsrisiko durch den Umstieg auf Leicht-Zigaretten?
Es gibt Studien, die belegen, dass man dann intensiver und mehr raucht. Eine britische Studie zeigt jedoch, dass mit leichteren Zigaretten auch das Risiko für Lungenkrebs, Herzinfarkt, Schlaganfall und chronische Bronchitis um ein Viertel sinkt. Also, es ist wohl besser als nichts.

Hier finden Sie weitere Fragen und Anworten zum Thema Rauchen und Nichtraucher werden.

Wie Sie sich ohne Tabak sofort besser fühlen

Die folgenden Wirkungen treten ein, nachdem Sie die letzte Kippe geraucht haben:

Nach 20 Minuten normalisieren sich Ihr Puls und Ihr Blutdruck. Die Körpertemperatur der Hände und Füße steigt auf den Normalwert.

Nach 8 Stunden riecht Ihr Atem frisch. Außerdem sinkt der Kohlenmonoxidgehalt im Blut, und der Sauerstoffgehalt steigt an bis zur normalen Höhe.

Nach 12 Stunden ist Ihr Körper nahezu Nikotin frei.

Nach 48 Stunden klingen die körperlichen Folgen des Nikotinentzugs ab. Ihre Nervenenden wachsen nach. Sie beginnen, wieder besser zu riechen und zu schmecken.

Nach 3 Monaten erhöht sich Ihre Lungenfunktion um 30 Prozent.

Nach 9 Monaten steigt Ihr Energielevel. Müdigkeit und Kurzatmigkeit lassen nach. Ihr Husten verschwindet, die Verstopfung von Stirn- und Nebenhöhlen klingt ab. Die Flimmerhärchen in der Lunge sind wieder soweit regeneriert, dass sie Infektionserreger hinausbefördern können.

Nach 1 Jahr sinkt das Risiko, einen Herzinfarkt zu bekommen, um 50 Prozent.

Nach 5 Jahren hat sich das Risiko, an Lungenkrebs zu sterben, um die Hälfte verringert. Ihr Schlaganfallrisiko reduziert sich auf das eines Nichtrauchers.

Nach 6 Jahren steigt Ihr Gewicht nur noch so stark wie bei Nie-Rauchern (ungefähr ein Pfund pro Lebensjahr).

Nach 15 Jahren ist die Wahrscheinlichkeit, dass Sie an Lungenkrebs erkranken, ähnlich gering wie bei Nichtrauchern. Ihr persönliches Herzinfarktrisiko hat wieder normale Werte erreicht.

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