Hindernislauf durch die Stadt: Das war der Urbanathlon 2016

Auch dieses Jahr mussten die Urbanathleten einige Hindernisse überwinden

Tausende Läufer verwandelten am Samstag die Hamburger Elbmeile in ein urbanes Lauf-Event. Bei den Männern konnte sich Sammy Schu als schnellster City-Hindernisläufer durchsetzen und bei den Frauen siegte Susanne Kraus

Am 31. Juli 2016 fand zum siebten Mal der Men’s Health Urbanathlon am Hamburger Hafen statt. Optimale Wetterbedingungen machten den Hindernislauf für mehr als 4.000 Männer und Frauen, aus ganz Deutschland, zu einem perfekten Hamburg-Genuss. Unter dem Motto „Kein Hindernis ist stärker als Du!“ bewiesen die motivierten „Hindernisbezwinger“ erneut Ausdauer, Kraft und Geschick, um an der Elbmeile 12 Kilometer, 16 Hindernisse, 250 Höhenmeter und 1.000 Treppenstufen erfolgreich zu überwinden. Insgesamt rund 25.000 Zuschauer verfolgten das Spektakel am Streckenrand und nutzen das attraktive Festivalangebot und Rahmenprogramm.

Hier gibt's die Bilder ALLER LÄUFER an den Hindernissen "Monkey Business", "Traffic Jam", Waste Walk" und dem Zieleinlauf >>>

Männerkonkurrenz

Die Karten wurden neu gemischt: In diesem Jahr ging der viermalige Sieger Florian Reichert nicht an den Start, diesen Umstand konnte der Saarländer Sammy Schu (Startnummer 325/0:48:00) nutzen und siegte vor Thomas Wittwer aus Rheinland-Pfalz (Startnummer 85/0:48:42) aus dem „Faktor 4 Running Team“ – der zusammen mit Matthias Burkhart, Dominik Memmer und Fabian Trapp die Teamwertung gewann.

Dritter bei den Herren wurde Heiko Thiele aus Süßen in Baden- Württemberg (Startnummer 33/0:49:26). „Ich bin gestern extra 600 Kilometer gefahren, um ein cooles Wochenende in Hamburg zu verbringen. Die Laufpassagen haben mir keine Probleme bereitet, nach den Hindernissen musste ich aber immer ganz schön aufholen. Die hatte ich gar nicht geübt. Manche Hindernisse lassen sich echt einfach überwinden, wie z.B. das Letzte – die Autos kann man so überlaufen. Andere Hindernisse bringen einen völlig aus dem Rhythmus,“ so der glückliche Sieger Sammy Schu (23).

Frauenrekord

Mit 940 Teilnehmerinnen war die Frauenquote beim diesjährigen Urbanathlon so hoch wie noch nie. Unter ihnen machte die 35-jährige Thüringerin Susanne Kraus (Startnummer 62/0:57:04) das Rennen: „Bei mir ist es echt super gut gelaufen. Die Treppenstufen haben unheimlich geschlaucht, glücklicherweise hatte ich die vorher noch mit ins Training eingebaut. Mein Lieblingshindernis ist die Halfpipe.“

Etwas überrascht war die sympathische Zweitplatzierte Juliane Thiele (Startnummer 435/0:57:42) aus Kopenhagen: „Was? Ich bin nur Zweite. Mir wurde immer zugerufen, ich sei Erste. Ich hätte noch schneller laufen können. Aber ist okay.“ Als Dritte überquerte Pia Piecuch (Startnummer 3/1:00:09) aus Scharnebeck die Ziellinie. Organisatorin Stephanie Fahnemann ist begeistert: „Vor allem freue ich mich über unseren neuen Frauenrekord, es haben 23% Frauen am Urbanathlon teilgenommen – 6% mehr als im Vorjahr. Toll, dass sich immer mehr Frauen unseren Lauf zutrauen und beweisen, dass die Strecke eine absolut schaffbare Herausforderung ist.“

Die Ergebnisse im Überblick

Schnellster Mann: Sammy Schu (0:48:00)
Schnellste Frau:
Susanne Kraus (0:57:04)
Schnellstes Team:
Faktor 4 Running Team: Thomas Wittwer, Matthias Burkhart, Dominik Memmer, Fabian Trapp
Schnellstes Mixed-Couple: Susanne Kraus und Björn Hahn

Hintergrund zum Men's Health Urbanathlon

5 Kontinente, seit 2006 in insgesamt 14 Metropolen, 1 Erlebnis. Der Men's Health Urbanathlon ist ein weltweit erfolgreiches urbanes Sport-Ereignis. In den vergangenen Jahren veranstaltete Men's Health USA den Lauf mit großem Erfolg in New York, Chicago und in San Francisco. Seit 2012 findet der Men's Health Urbanathlon in Metropolen auf allen fünf Kontinenten statt. Neben Hamburg gingen bereits Urbanathleten in New York (USA), San Francisco (USA), Chicago (USA), Mexico City (Mexiko), Johannesburg (Südafrika), Sydney (Australien), Jakarta (Indonesien), Singapur (Singapur), Manila (Philippinen), Kiew (Ukraine), St. Petersburg (Russland), Belgrad (Serbien) und Amsterdam (Niederlande) an den Start.














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