Karriereziele: Ihr Weg zum Traumjob

Ihr Weg zum Traumjob

Es gibt viele Gründe, warum einem der Spaß an der Arbeit vergehen kann. Und es gibt viele Wege, wie er zurückkommt

Sie ackern, wie ein Tier aber niemand Notiv davon? Warten Sie nicht, bis der Boss Ihre Leistungen entdeckt. Das wird nie passieren. Denn wer still vor sich hin ackert, ist mit seiner Arbeit zufrieden, glauben Chefs. Sie müssen über Ihre Erfolge sprechen und Eigenwerbung betrieben, um auf den Weg zu Ihrem Traumjob zu gelangen.

Wege aus der Überlastung
Übernehmen Sie zu oft Zusatzaufgaben?

Organisation optimieren: Weg aus der Überlastung

Die Berge auf Ihrem Schreibtisch erinnern an die Alpen, mit Tendenz zum Himalaja?

Strategie: Beobachten Sie die Kollegen: Haben die ähnliche Aufgaben, kommen damit jedoch besser klar? Analysieren Sie Ihren Tagesablauf, entweder allein oder mit Hilfe eines Ihrer offenbar besser organisierten Mitstreiter: Beißen Sie sich an Details fest? Übernehmen Sie oft Zusatzaufgaben, weil Sie sich gern unentbehrlich fühlen und noch viel lieber den Satz "Du kannst das doch so gut" hören? Nutzen Sie Ihre Leistungsphasen optimal?

Aus den Antworten ergibt sich oft von selbst, was zu tun ist. Ist der Überlastungsgrund Ihr Boss, der Sie mit Arbeit nur so zuschüttet, führt an einem Gespräch kein Weg vorbei.

Weg aus der Routinefalle
Routinefalle: Werden Sie nicht zum Roboter

Idealjob ausloten: Weg aus der Routinefalle

Ich bin jetzt schon so lange in demselben Job: Die Routine lähmt Sie: rein ins Büro, Blumen gießen, Besprechung, Post … und seit Jahren dieser Blick auf das Hotel "Goldener Esel". Wären die Zeiten rosiger, würden Sie gehen

Strategie: "Wirtschaftskrise hin oder her, warten Sie nicht ab, bis Sie die innere Kündigung vollzogen haben", rät Michael Stoll von Kienbaum Management Consultants. "Wer unzufrieden ist, der muss den Job wechseln." Den Stellenmarkt in der Zeitung zu studieren, ist nicht verboten.

In internationalen Konzernen ist es häufig möglich, für eine Weile ins Ausland zu wechseln. Geht nicht? Dann ist vielleicht Rotation eine Lösung. Arbeitsteams könnten neu gemixt, Aufgaben getauscht werden. Überlegen Sie, was Sie am liebsten machen würden. Es ist Ihr Traum, auf Mallorca einen Souvenir-Shop zu eröffnen, aber Sie können kein Spanisch? Dann lernen Sie es!

"Alles, was erst mal vom Job wegführt, bringt Farbe in Ihr Leben. Bilden Sie sich weiter, werden Sie Gasthörer an der Uni, engagieren Sie sich ehrenamtlich, forcieren Sie Ihr Hobby", rät Brigitte Marx-Lang. Vielleicht können Sie es erst zu einem Nebenjob und später zum Hauptberuf ausbauen.

Flucht aus dem Büro
"Ich will hier raus!": Flucht aus dem Büro

Frische Luft: Weg aus dem Büro

"Ich will hier raus!": Vor Ihrem Fenster flanieren leicht bekleidete Mädels. Sie tagträumen von Sonnen- und Freibädern, Strand und Meer

Strategie: Kosten Sie das Wetter aus, so gut es geht. Gehen Sie statt in die Kantine lieber spazieren. Regen Sie an, Besprechungen im Hof abzuhalten. Wenn möglich, sitzen Sie mit einem Notebook im Park. Ein guter Witz, denn Sie sind Koch, Arzt oder Kfz-Mechaniker?

Dann nehmen Sie sich für den Abend ein Freiluft-Highlight vor: Kicken mit den Kumpels, Open-Air-Kino mit der Freundin. Stehen Sie früher auf und nutzen Sie den Morgen für Frühsport; radeln oder rennen Sie zur Arbeit. Damit tun Sie nicht nur etwas für Ihren Körper, denn der Sport regt auch die Produktion von Gute-Laune-Hormonen an.

Gehen Sie für Geld durch die Hölle?
"Ich verdiene zu wenig": Weg zu mehr Geld

Gehaltserhöhung: Weg zu mehr Geld

"Ich verdiene zu wenig": Sie werden in Ihrem Job immer besser, wollen mehr Anerkennung, genauer: mehr Kohle.

Strategie: Checken Sie, wo Sie mit Ihrem Gehalt stehen (zum Beispiel bei boeckler.de, jobpilot.de). Liegen Sie im Durchschnitt oder drüber? Dann verschieben Sie Ihr Gehaltsgespräch auf das nächste Jahr.

Liegen Sie unter dem Schnitt, obwohl Ihre Leistungen gut sind, wird Ihr Chef bei plumper Ablehnung bestimmt ein schlechtes Gewissen haben. Nutzen Sie das für die Frage nach den "Naturalien" (Dienstwagen zum Privatgebrauch, Zeitausgleich, freie Tage etc.).

Sie dürfen alles
Weg aus der Langeweile: keine Routine

Mehr Abwechslung: Weg aus der Langeweile

"Mir ist so langweilig": Es ist erst 30 Sekunden her, dass Sie auf die Uhr geschaut haben? Sie haben Muskelkater vom Däumchendrehen?

Strategie: Analysieren Sie zuerst, ob Sie sich nur langweilen oder Ihren Job grundsätzlich nicht mögen. Langeweile beruht entweder auf Unterforderung oder auf Routine. Beides lässt sich ändern. Erledigen Sie Ihre Arbeit ab sofort in einer anderen Reihenfolge.

Bitten Sie um mehr und anspruchsvollere Arbeit. Erstellen Sie ein Konzept, wie sich Ihr Job zum Vorteil des Unternehmens verbessern ließe. Bei Langeweile hilft Eigeninitiative meist am besten.

Bestimmt der Chef den Feierabend?
Hart: Wenn der Chef nur noch mit dem neuen Kollegen spricht

Kollegen werden bevorzugt: Weg aus der Übervorteilung

"Der Neue wird vom Boss immer bevorzugt": Sie könnten kotzen, wenn Sie sehen, wie der Chef den neuen Kollegen hofiert. So in dem Stil: "Gnädigster Herr Supertoll, könnten Sie bitte die fünftägige Dienstreise nach Sevilla/Florenz/Las Vegas auf sich nehmen? Sie wohnen im Ritz, und Ihre Frau fährt auch mit."

Strategie: Machen Sie Ihrem Frust keinesfalls Luft. Oft löst sich das Problem von selbst, wenn der Chef nicht mehr permanent daran denkt, was ihn der Neue kostet. Wird der nach drei Monaten immer noch gehätschelt, fragen Sie den Chef, ob er mit Ihnen nicht mehr zufrieden ist.




































Seite 21 von 44
Anzeige
Sponsored SectionAnzeige