Extrem unterhaltsam: Ulf Schorling (38), Landstuhl

Der Berufssoldat erzählt, wie er sich von Men’s Health im Jahr 2002 zu einem Extrem-Marathon verführen ließ

„Ich habe Men’s Health 1990 in den USA entdeckt und nach meiner Rückkehr auch in Deutschland weiter gelesen. Natürlich war ich froh, als 1996 die deutsche Ausgabe erschien. Vermutlich war ich sogar der erste Abonnent. Als im Februar 2002 ein Artikel über den Fjällräven Extreme Marathon erschien, meldete ich mich und meinen Vater dort kurz entschlossen an. Ein Jahr später reisten wir dann nach Schweden. Mehr als 300 internationale Teams traten bei diesem zweitägigen Orientierungslauf über 30 Kilometer mit bis zu 1500 Metern Hö­henunterschied an. Wir waren zwar durchschnittlich fit, aber echte Anfänger, was Nordic Walking anging.

Die Aufregung war recht groß, als uns ein Nordic-Walking-Trainer kurz vor dem Start noch mal richtig einschüchterte: „Dieser Marathon wird eine harte Nuss, selbst für Profis wie mich.“ Egal, für mich zählte der olympische Gedanke. Die große Überraschung: Nach 8:42 Stunden kamen wir als Sieger unserer Kategorie ins Ziel. Das war ein tolles Gefühl! In 5 Jahren würde ich das gern wiederholen – mit meinem Sohn.“

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