Das Mysterium der Glatze
Der männliche Haarausfall folgt einem Muster: Meistens bilden sich zuerst Geheimratsecken an der Stirn, dann lichtet sich zunehmend der Bereich oben auf dem Kopf. "Keiner weiß, warum die Haarwurzeln dort empfindlich auf Dihydrotestosteron reagieren und die im Bereich des Haarkranzes nicht", sagt Professor Hans Wolff von der Universitäts-Hautklinik München. Ob ein Mann überhaupt vom typischen Haarausfall betroffen ist, wird vererbt – jedoch nicht vom Vater. Forschungsergebnissen zufolge liegen entscheidende Gene für diesen Prozess auf dem X-Chromosom, und dieses wird jeweils über die Mutter vererbt. Wer also mehr über die Zukunft seines Schopfes erfahren will, muss in die Vergangenheit eintauchen, sich die männlichen Vorfahren der mütterlichen Linie ansehen.
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