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Schick und schnell: Das muss ein Ultrabook können

24.08.2012 , Autor:Adrian Ewecker
© MensHealth.de

Die zweite Generation der superschnellen Ultrabooks ist jetzt auf dem Markt. Wir erklären Ihnen, was sich hinter dem Begriff versteckt und worauf Sie beim Kauf achten sollten

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Ultrabook: Das muss ein Ultrabook können
Bei einer Bildschirmdiagonale von bis zu 14 Zoll darf ein Ultrabook nur maximal 1,8 Zentimeter dick sein © Shutterstock
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Laptop kaufen, Neue Notebooks

Was ist ein Ultrabook? Der Hardware-Hersteller Intel hat den Begriff Ultrabook ins Leben gerufen und lizensiert. Er beschreibt eine neue, schnellere und leichtere Generation des Netbooks. „Geräte dürfen sich daher nur Ultrabook nennen, wenn sie bestimmte Bauteile enthalten und einige Voraussetzungen erfüllen“, erklärt Ingolf Leschke, Redakteur beim Fachmagazin Computer Bild.

Was muss ein Ultrabook können? Ultrabooks sollen leicht und handlich sein. „Ist der Bildschirm kleiner als 14 Zoll, darf das Gerät nur 1,8 Zentimeter hoch sein. Modellen mit größeren Displays schreibt Intel eine maximale Bauhöhe von 2,1 Zentimetern vor“, so Leschke. Damit die Leichtgewichte nicht immer an der Steckdose hängen, soll der Akku mindestens 5 Stunden halten – idealerweise sogar 8. Die lange Laufzeit wird mit Stromspar-Prozessoren von Intel erreicht (17 Watt). „Dank der geringen Verlustleistung entsteht kaum Abwärme und die dünnen Mobilcomputer brauchen ein weniger aufwendiges Kühlsystem als herkömmliche Notebooks“, so der Experte. Ein Ultrabook darf maximal 7 Sekunden brauchen, bis es aus dem Stand-By wieder voll einsatzfähig ist. Das erinnert eher an ein Smartphone als einen Computer. Auch müssen alle Ultrabooks über WLAN verfügen.

Wie schnell ist ein Ultrabook? Die Hersteller setzen zum Großteil auf SSD-Festplatten (Solid-State-Drive) anstatt herkömmlicher Festplatten (Hard-Disk-Drive). SSDs können schneller auf Daten zugreifen. Sie kommen ohne bewegliche Bauteile aus und sind dadurch deutlich leiser und robuster. "Kaufen Sie sich nur ein Ultrabook, das ausschließlich auf eine SSD setzt", rät der Experte. Billige Modelle haben oft eine herkömmliche Festplatte an Bord und zusätzlich einen auf der Hauptplatine verlöteten SSD-Speicher. Nachteil: Auf diesen können Sie nicht zugreifen. Hier werden oft benutzte Daten für einen schnellen Ladevorgang gelagert.

Gibt es Nachteile von Ultrabooks? Die Akkus eines Ultrabooks sind nicht austauschbar. „Es handelt sich dabei um Spezialmodelle, die sich oft wie Knete formen lassen und so auch in kleinen Gehäusen Platz finden“, so Leschke. "In die Kategorie Schnäppchen fallen diese Geräte eher nicht", sagt Leschke. Die verbaute Technik spiegelt den Preis wieder: Ultrabooks verzichten oft fast völlig auf Plastikelemente und haben stattdessen ein schickes Aluminiumgehäuse. Auch SSD und akkusparende Speicher sind noch sehr kostspielig und treiben den Preis vieler Ultrabooks auf über 1000 Euro.

Welche Ultrabook-Typen gibt es? Intel hat das Erscheinen der Ultrabooks in drei „Generationen“ aufgeteilt. Die zweite Generation arbeitet mit dem Ivy Bridge-CPU. Leschke: „Der Hersteller verspricht mit Ivy Bridge ein etwa 30 Prozent höheres Tempo und längere Akkulaufzeiten.“ Für 2013 hat Intel die Ultrabooks der dritten Generation angekündigt.

Worauf müssen Sie beim Kauf eines Ultrabooks achten? Legen Sie fest, wofür Sie das mobile Gerät nutzen wollen:

  • Beruflich unterwegs Wer viel auf Reisen ist und vor allem geschäftlich mit dem Ultrabook arbeiten möchten, sollte darauf achten, dass der Akku lange hält und das Gerät so mobil wie möglich ist. Das Modell TX1 Carbon von Lenovo (etwa 1800 Euro) ist ein echter Business-Begleiter. Innerhalb von nur einer halben Stunde ist der Akku wieder zu 80 Prozent aufgeladen. Außerdem können Sie dank eingebauter 3G-Schnittstelle auch ohne WLAN-Zugang online gehen.
  • Games daddeln "Für Spieler sind Ultrabooks generell nicht geeignet. Ein starker, separater Grafikchip fehlt den Ultrabooks. Sie nutzen fast ausschließlich den in der CPU untergebrachten Grafikprozessor Intel Graphics HD ", so Leschke. Wer also wirklich ansruchsvolle Games spielen möchte, muss darauf achten, dass das Gerät über eine hochwertige Grafikkarte verfügt.
  • Videos und Bilder bearbeiten Für Video- und Bildbearbeiter ist es wichtig, dass auf dem Ultrabook idealerweise die richtige Software vorinstalliert und der Bildschirm nicht zu klein ist. Das HP Spectre XT (um 1400 Euro) zum Beispiel ist mit vier Lautsprechern von Beats Audio by Dr. Dre ausgestattet und hat serienmäßig die Bearbeitungsprogramme Premiere Elements 10 und Photoshop Elements 10 von Adobe an Bord.
  • Surfen und mailen Wer nicht viel mehr als die gängigen Büro- und Internetanwendungen nutzen möchte, kann beim Kauf aber nicht allzu viel falsch machen. Ein gutes Preis-Leistungs-Paket bietet der Aspire S3 von Acer. Hier bekommen Sie für etwa 750 Euro eine 256 Gigabyte SSD-Festplatte und  den zügigen Intel Core i5 Prozessor.

Ultrabooks für jeden Typ

Das Dell 'XPS 14' Ultrabook
1 / 10 | Beim Dell "XPS 14 Ultrabook" hält der Akku besonders lange – laut Hersteller bis zu 11 Stunden - © Dell Inc.

Für Dauernutzer Dell XPS 14 Ultrabook

Preis: ab 1179 Euro


So ein Tag unterwegs kann schon mal ziemlich lang werden. Was nervt da mehr als ein "Akku fast leer!" krächzendes Ultrabook? Und streng nach Murphys Gesetz wird sich das Ding bestimmt genau dann abschalten, wenn Sie es am dringendsten brauchen.

Mit dem "XPS 14 Ultrabook" von Dell wird Ihnen das nicht so schnell passieren, denn dessen Akku hält laut Hersteller bis zu 11 Stunden lang mit Ihnen mit. Ansonsten lässt sich das 14-Zoll-Ultrabook genau nach Ihren wünschen konfigurieren, zum Beispiel mit schnellem i7-Intel-Core-Prozessor, 512 GB SSD-Festplatte und 8 GB Arbeitsspeicher. Gewicht: 2,1 kg

Mehr Infos unter: www.dell.de

Das Asus 'Zenbook Prime UX31A'
2 / 10 | Extrem hübsche Optik beim "Zenbook Prime UX31A" von Asus - © Asus

Für Styler Asus Zenbook Prime UX31A

Preis: ab 1100 Euro


In Sachen Schick macht Ihnen niemand etwas vor. Außer vielleicht das Asus "Zenbook Prime UX31A", das von der Fachpresse schon mehrfach zum schönsten Ultrabook auf dem Markt gekürt wurde. Es sieht aber nicht nur extrem gut aus, sondern ist auch noch hervorragend verarbeitet (deshalb auch der Namenszusatz "Prime"). Das dreiteilige Gehäuse wurde aus einem Aluminiumblock gefräst und mit viel Fleiß auf edel getrimmt – in allen Belangen.

Das High-End-Ultrabook mit 13,3 Zoll großem Full-HD-Display und beleuchteter Tastatur kommt wahlweise mit Intels i5 oder i7 Prozessor. 4 GB Arbeitsspeicher, eine SSD-Festplatte (128 oder 256 GB), HD-Webcam und Bang & Olufsen-Sound sind weitere Highlights. Gewicht: 1,3 kg

Mehr Infos unter: www.asus.de

Das 'ThinkPad X1 Carbon' von Lenovo
3 / 10 | Das "ThinkPad X1 Carbon" ist perfekt fürs Business - © Lenovo

Für Geschäftsmänner Lenovo ThinkPad X1 Carbon

Preis: 1799 Euro


Klar können Sie für Ihren Job auch ein ganz normales Ultrabook verwenden. Aber ein speziell aufs Business gemünztes Gerät ist die bessere Wahl. Beim Lenovo "ThinkPad X1 Carbon" mit 14-Zoll-Display wurde an vieles gedacht, um die Arbeit im Büro oder unterwegs noch effektiver zu machen. Da wäre zum Beispiel die integrierte 3G-Verbindungsoption, die Unterstützung von Intels Business-Plattform "vPro" zur Fernverwaltung oder Lenovos "RapidCharge"-Technologie, die dem Akku in nur 35 Minuten Laden genügend Saft für etwa fünf Stunden Betrieb liefert.

Weitere Highlights: HD-Webcam für Webkonferenzen, ein mit Kohlefasern verstärktes Gehäuse, Fingerabdruck-Scanner für erhöhte Sicherheit, Tastatur-Beleuchtung, Intel Core-Prozessor (bis i7), SSD-Festplatte mit bis zu 256 GB und bis zu 8 GB Arbeitsspeicher. Gewicht: ab 1,36 kg

Mehr Infos unter: www.lenovo.de

Das Acer 'Aspire S3'
4 / 10 | Günstig und gut ausgestattet: das Acer "Aspire S3-951-2464g34iss" - © Acer

Für Schnäppchenjäger Acer Aspire S3

Preis: ab 799 Euro (UVP)


Auf der ewigen Jagd nach dem besten Preis-Leistungs-Verhältnis werden Sie bestimmt am 13,3 Zoll großen Acer "Aspire S3" hängen bleiben. Denn hier gibt's viel Ultrabook für vergleichsweise wenig Geld. Für knapp 750 Euro finden sich im Internet (etwa bei Amazon) bereits Angebote mit schnellem Intel Core i5 Prozessor, 4 GB Arbeitsspeicher und einer flotten 256 GB SSD-Festplatte. Gewicht: 1,35 kg

Mehr Infos unter: www.acer.de

Das Samsung 'Serie 5 Ultra 530U3B'
5 / 10 | Ein echtes Allround-Talent: das Ultrabook "530U3B" aus der Serie 5 von Samsung - © Samsung

Für Allrounder Samsung Serie 5 Ultra 530U3B

Preis: 1099 Euro


Wenn Sie der Berater im Elektromarkt fragt, für was Sie das Gerät denn primär nutzen wollen, zucken Sie immer nur verdutzt mit den Schultern. Warum sollte man sich da auch festlegen, um dann irgendwann verärgert festzustellen, dass dem Ding plötzlich die Leistung fehlt. Das "Ultra 530U3B" aus der "Serie 5" von Samsung geht bei der Performance keine Kompromisse ein. Selbst leistungshungrige Anwendungen sind für das schlanke 13,3-Zoll-Ultrabook kein Problem, denn Intels i7-Prozessor mit 1,7 GHz lässt sich auf Wunsch auch auf bis zu 2,8 GHz hochtakten. Dazu spendiert Samsung satte 8 GB Arbeitsspeicher. Eine 500 GB große Festplatte liefert genügend Platz für all Ihre Daten.

Über genügend Anschlussmöglichkeiten müssen Sie sich ebenso keine Sorgen machen. USB 3.0, Bluetooth 4.0, HDMI, VGA-Adapter, 4-in-1-SD-Kartenleser: alles drin! Der Akku hält laut Hersteller bis zu 6,5 Stunden. Gewicht: 1,39 kg

Mehr Infos unter: www.samsung.de

Das 'Sattelite U840W' von Toshiba
6 / 10 | Das "Satellite U840W" von Toshiba ist das erste 21:9-Cinematic-Ultrabook der Welt - © Toshiba

Für Cineasten Toshiba Satellite U840W

Preis: ab 999 Euro


Zu Hause haben Sie Ihr Heimkino-System, unterwegs dient Ihnen das 14,4 Zoll große "Satellite U840W" von Toshiba als Kinoersatz, denn es ist das erste 21:9-Cinematic-Ultrabook der Welt. Für den passenden Sound sorgen die Harman Kardon-Stereolautsprecher inklusive Klangoptimierung. Von der Leistung her kann sich das schicke Teil auch sehen lassen: Intel i5-Prozessor, 6 GB Arbeitsspeicher und wahlweise eine 500 GB Festplatte oder eine 128 bis 256 GB große SSD. Gewicht: ab 1,57 kg

Mehr Infos unter: www.toshiba.de

Das Apple MacBook Air
7 / 10 | Fans von Apple kommen am MacBook Air nicht vorbei - © Apple

Für Mac-User Apple MacBook Air

Preis: ab 1049 Euro


Sie haben das iPhone, den iPod, das iPad und den iMac. Jetzt fehlt Ihnen nur noch etwas passendes von Apple für unterwegs. Geht es Ihnen vorrangig um ein schlankes Design bei möglichst geringem Gewicht, führt kein Weg am MacBook Air vorbei. Das elegante Ultrabook gibt's wahlweise in 11 oder 13 Zoll. Auch können Sie zwischen den neuesten Intel-Core-Prozessoren wählen: i5 oder i7. Extrem schneller Flash-Speicher mit bis zu 512 GB ist Standard, genauso wie 4 GB Arbeitsspeicher (aufrüstbar auf 8 GB). Gewicht: ab 1,08 kg (11 Zoll) sowie 1,35 kg (13 Zoll)

Mehr Infos unter: www.apple.de

Das Acer Aspire Timeline Ultra M3
8 / 10 | Das Acer "Aspire Timeline Ultra M3" hat viele Multimedia-Talente (inklusive DVD-Brenner) und ist auch zum Daddeln geeignet - © Acer

Für Multimedia-Fans Acer Aspire Timeline Ultra M3

Preis: 1199 Euro (Top-Modell)


Musik hören, Bilder bearbeiten, Filme schauen und Games daddeln: Das alles ist mit dem Top-Modell des 15,6 Zoll großen Acer "Aspire Timeline Ultra M3" möglich. Gleich zwei große Highlights sind mit dabei: Zum einem wurde ein DVD-Brenner verbaut, was bei Ultrabooks extrem selten ist. Zum anderen steckt auch eine NVIDIA-Grafikkarte (GeForce GT 640M) im Gehäuse, was genauso selten ist und natürlich dem Gaming zugute kommt. Okay, hardwarehungrige 3D-Kracher werden Sie nicht ruckelfrei spielen können, aber für die einfachen Games reichts allemal. Nachteil: Das Timeline Ultra M3 ist bei all der Technik im Vergleich zu anderen Ultrabooks etwas klotziger.

Ein paar Details für das Modell "M3-581TG-72634G25Mnkk": Intel Core i7-Prozessor (1,7 GHz), 16:9-HD-Display, 4 GB Arbeitsspeicher und eine 256 GB SSD-Festplatte. Im besten Fall hält der Akku etwas mehr als acht Stunden. Gewicht: 2,16 kg

Mehr Infos unter: www.acer.de

Das HP Envy 14 Spectre
9 / 10 | Beim HP "Envy 14-3100eg Spectre" sind die wichtigsten Bereiche mit besonders robustem Gorilla-Glas überzogen. Da verkratzt so schnell nichts - © Hewlett-Packard

Für Traveler HP Envy 14-3100eg Spectre

Preis: 1399 Euro


Wer schon mal einen neuen Laptop mit auf eine längere Reise genommen hat, weiß, dass das gute Stück nicht lange so schön bleibt wie am ersten Tag. Das High-End-Ultrabook "Envy 14 Spectre" (14 Zoll) von HP wurde für solche Fälle mit robustem Gorilla-Glas veredelt. Nicht nur der anfällige Deckel, sondern auch die Innenseite. Da verkratzt so schnell nichts.

Im Modell "Envy 14-3100eg Spectre" stecken ein Intel Core i5-Prozessor, 4 GB Arbeitsspeicher, eine 128 GB SSD-Festplatte, HD Webcam und allerlei Anschlüsse, darunter jeweils ein HDMI- und USB 3.0-Port. Gewicht: ab 1,8 kg

Mehr Infos unter: www.hp.de

Die 'Vaio T13'-Serie von Sony
10 / 10 | Schüler und Studenten finden im Sony "Vaio T13" einen sehr günstigen Einstieg ins Ultrabook-Segment mit guten Alltagsqualitäten - © Sony

Für Studenten Sony Vaio T13

Preis: ab 674 Euro


Wer für die Uni noch das passende Notebook sucht, sollte sich die schlanke T-Serie von Sony mal genauer anschauen. Zum günstigen Preis gibt's hier alles, was man fürs mobile Arbeiten braucht – inklusive der wichtigsten Anschlüsse. Das 13,3-Zoll-Ultrabook "Vaio T13" wird in der Standard-Ausführung von einem Intel Core i3-Prozessor mit 1,4 GHz befeuert. Dazu kommen 4 GB Arbeitsspeicher und eine 500 GB Festplatte. Genügend Power und Platz für die üblichen Schreibarbeiten und -Programme. Der Akku hält bis zu 7 Stunden. Gewicht: etwa 1,5 kg

Wer noch etwas mehr Leistung braucht, kann auch auf einen i5 oder i7-Prozessor, 8 GB Arbeitsspeicher und eine SSD-Festplatte mit bis zu 512 GB upgraden. Dann kostet das gute Stück aber auch schon mehr als das dreifache vom Einstiegspreis. Für arme Studenten sicher unbezahlbar.

Mehr Infos unter: www.sony.de

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