Notebooks und Netbooks liegen voll im Trend und werden wohl unter vielen Weihnachtsbäumen liegen. Dabei muss jeder dritte Laptop nach drei Jahren zur Reparatur, so eine Auswertung des US-Versicherers SquareTrade. Demnach sind Laptops von Asus und Toshiba 40 Prozent verlässlicher als die von Hewlett-Packard. Bei den Rechnern von Marktführer HP funktionierte nach drei Jahren bereits jeder Vierte nicht mehr.
Auch die Edel-Notebooks von Apple zeigten kein gutes Preis-Zuverlässigkeits-Niveau. Knapp jeder Sechste hatte nach drei Jahren einen Defekt. Die verlässlichsten Hersteller, Asus und Toshiba, hatten eine Ausfallrate von knapp 16 Prozent.
Bei der Auswertung verglich SquareTrade auch die kleinen Netbooks mit den größeren Notebooks. Dabei zeigte sich, dass Netbooks in den ersten Jahren rund 20 Prozent anfälliger für Fehler sind als günstige Notebooks. Im Vergleich von teuren Notebooks mit günstigen Netbooks betrug der Unterschied sogar 40 Prozent.
Die hohe Fehlerrate von knapp einem Drittel ist laut SquareTrade keine Überraschung. Laptops bestehen aus vielen anfälligen elektronischen Teilen, die gerade durch die tägliche Mobilität gerne verschleißen. Allerdings sind teure Geräte meist zuverlässiger als günstige Geräte.
Für die Studie verglich SquareTrade neun große Hersteller miteinander. Dabei wurden insgesamt über 30.000 Fehlermeldungen mit einbezogen. Dabei sind zwei Drittel der Fehler auf Hardwareprobleme zurückzuführen, bei einem Drittel wurde das Gerät unbeabsichtigt beschädigt.
Ausfallrate nach drei Jahren: (durch Unfall verursachte Fehler sind nicht berücksichtigt)
- Asus 15,6%
- Toshiba 15,7%
- Sony 16,8%
- Apple 17,4%
- Dell 18,3%
- Lenovo 21,5%
- Acer 23,3%
- Gateway 23,5%
- HP 25,6%











































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