Twittern ist Volkssport. Für alle, die auch unterwegs ihre Nachrichten verschicken möchten und denen ein Smartphone mit mobilem Internetzugang zu teuer ist, gibt es nun von der Firma Peek ein mobiles Twittergerät. Das handliche Gadget, mit dem Namen TwitterPeek, kostet mit lebenslanger Zwitscher-Flatrate rund 135 Euro. Für dieses Geld ist der Käufer in der Lage, so viele Tweets (Nachrichten) zu verschicken und zu empfangen wie er möchte.
Die Bedienung ist einfach. Eine gummierte Tastatur, ein Scrollrad und ein "Zurück"-Knopf: Mehr brauchen Sie auch nicht, um Nachrichten auszutauschen. Der TwitterPeek bietet allerdings auch keinerlei zusätzliche Funktionen. Auf einem Farbdisplay können Sie die Nachrichten gut ablesen. Eine Akkuladung soll laut Hersteller vier Tage halten.
Nachteil: Momentan gibt es den mobilen Vogel nur in den USA und nur über das Verkaufsportal Amazon oder Peek selbst. Wann und ob es den mobilen Vogel auch in Deutschland geben wird, ist momentan unklar. Für alle, die bereits ein internetfähiges Smartphone besitzen, stellt sich die Frage nach einem Kauf ohnehin nicht. Alle anderen sollten abwägen, ob sie wirklich immer und überall zwitschern möchten.
Damit Ihnen die Lust am Twittern bis dahin nicht vergeht, zeigen wir Ihnen die besten Twitter-Tipps von Jochen Mai, Twitter-Experte und Bestseller-Autor (Deutscher Taschenbuch Verlag, Karriere-Bibel, um 15 Euro), die auch am heimischen Rechner funktionieren:
Ihr Name:
Sichern Sie sich zuerst Ihren vollen Namen auf Twitter. Da Twitter bei Suchmaschinen hoch rangiert, ist Ihr Account Ihr persönliches Aushängeschild. Beeilen Sie sich damit. Jeden Accountnamen gibt es nur einmal. Ihr Vorteil: In Deutschland sind bisher erst wenige registriert.
Ihr Profil:
Bevor Sie mit dem Zwitschern loslegen oder anderen Nutzern folgen, sollten Sie unbedingt Ihr Profil vollständig ausfüllen. Das Wichtigste: ein gutes Foto von Ihnen, auch Avatar genannt. Da es im Profil immer links oben angezeigt wird, sollten Sie darauf leicht nach rechts (in die Seite hinein) schauen. Das wirkt freundlicher. Wählen Sie dabei unbedingt einen kontrastreichen Porträt-Ausschnitt. Im Profil selbst, geben Sie Ihren Klarnamen, Ihren Standort und einen Link zu Ihrer Webseite an. Falls Sie keine Webseite oder Blog betreiben, verlinken Sie zumindest Ihr Profil in einem Sozialen Netzwerk wie Xing oder Facebook. Im Profil können Sie auch eine Kurzbiografie von sich in maximal 160 Zeichen Länge abgeben. Auch diese Chance sollten Sie nutzen – keiner kauft gerne die Katze im Sack. Wecken Sie Neugier.
Ihre Tweets:
Beginnen Sie damit, anderen Menschen zu folgen. Zuerst sollten Sie über Search.Twitter.com schauen, ob dort vielleicht schon Freunde oder Bekannte von Ihnen mitzwitschern. Mit TwitterLocal.net finden Sie über Ihre PLZ heraus, wer in Ihrer Nähe ebenfalls twittert. Schreiben Sie anfangs vor allem Posts, die eine persönliche Note haben. So erfahren Ihre Follower erst einmal, was Sie für ein Typ sind. Zwitschern Sie nichts Belangloses, wie: "Gerade Kaffee gemacht" oder "Gehe jetzt ins Bett". Was immer geht: Links zu neuer Software, zu nützlichen Webtools, lesenswerte Artikel. Hauptsache, Sie bieten echten Mehrwert.
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