Nicht schlecht, was Hersteller Roccat mit seinem Erstlingswerk "Kone" für knapp 70 Euro da auf den Markt geworfen hat. Man sollte meinen, dass es mehrere Anläufe braucht, bis die Bedürfnisse einer Zielgruppe auch optimal angesprochen werden. Roccat hat seine Hausaufgaben jedoch mehr als gut gemacht und serviert der Spielergemeinde bereits im ersten Anlauf eine Maus, die kaum Wünsche offen lässt.
Die Kone
Das Design der Kone kommt Ihnen irgendwie bekannt vor? Kein Wunder, denn es lehnt sich stark an die sehr erfolgreiche MX500-Serie von Logitech an. Damit erbt die Kone aber auch das Manko, nur für Rechtshänder geeignet zu sein. Bei der Verarbeitung gibt es hingegen nichts zu beanstanden. Eine dünne Gummibeschichtung sorgt für einen festen Griff, das Mausrad und die Tasten lassen sich optimal bedienen. Die Eckdaten: 3200-dpi-Laser, 8 Tasten, Makro-Funktion und Gewichtstuning mit insgesamt 4 Gewichten (5 bis 20 Gramm), von denen Sie maximal eines in die Maus einsetzen können.
Die Farbe der Leuchtstreifen kann frei definiert werden. Auch Farbverläufe sind möglich
© Roccat StudiosDer Abtastsensor liefert höchste Präzision und keinerlei Aussetzer – selbst bei schnellsten Manövern. Das Problem eines verstopften Sensorkanals tritt selten auf. Sie müssen mit der Kone schon staubwischen, um den Sensor maßgeblich zu behindern. Der Grund für die fast wartungsfreie Abtastung mag vielleicht auch an Roccats "Tracking Control Unit" liegen. Per Software stimmt sich der Sensor mit dem aktuellen Untergrund ab und funktioniert folglich auch nur noch auf diesem.
Neben edlem Design, einer sehr guten Verarbeitung und höchster Präzision bietet die Kone über die mitgelieferte Software zudem eine Flexibilität, die Sie selbst bei der High-End-Konkurrenz von Razer, Microsoft und Logitech vergeblich suchen. So lassen sich nicht nur Makros und Sensitivität in umfangreichem Maße frei definieren und als Konfigurationsprofil im internen Mausspeicher absichern. Auch das Lichtschauspiel der fünf LEDs kann individuell eingestellt werden.
Fazit
Der Kaufpreis der Kone ist vergleichsweise hoch, doch bietet Roccat im Gegenzug auch eine sehr gute Maus, die nicht nur extrem schick aussieht, sondern auch technisch gesehen der Konkurrenz in nichts nachsteht. In punkto Beleuchtung und Flexibilität setzt sie die Messlatte sogar noch ein Stückchen höher. Was jetzt noch fehlt ist eine passende Tastatur, doch lässt Roccats "Valo" noch etwas auf sich warten.











































0 Kommentare
Kommentar schreiben