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iPad-Ausgabe

iPad-Konkurrenz: Die Tablet-Newcomer 2011

28.02.2011 , Autor:Benedikt Sauer
© MensHealth.de

Frontalangriff auf Apples iPad. Diese zehn Tablet-PCs bieten sich als echte Alternativen an
Das LG Optimus Pad V900
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1 / 10 | Das "Optimus Pad" von LG beherrscht auch 3D - © LG Electronics

Dreidimensional LG Optimus Pad V900

Preis: 999 Euro


„Der wahre Tablet-Krieg beginnt in diesem Jahr“, sagte LG-Chef Jong-Seok Park auf dem Mobile World Congress in Barcelona und stellte auch gleich den Grund für seine Kriegstreiberei vor: das Optimus Pad mit 8,9 Zoll und…, aufgepasst: 3D-Feature! Richtig, im Tablet steckt nämlich eine Doppellinse für stereoskopische Aufnahmen, die jedoch erst mit einer Rot-Grün-Brille sichtbar werden. In wie fern das praxistauglich ist, entscheiden die Käufer ab April. Die beiden 5-Megapixel-Kameras auf der Rückseite nehmen Videos wahlweise in 1080p-Auflösung (Full HD) auf, oder eben für den besagten 3D-Effekt in 720p-Qualität. Wie bei Konkurrent Samsung (Galaxy Tab 10.1) und Motorola (Xoom) kommt Googles Tablet-optimiertes Android 3.0-Betriebssystem „Honeycomb“ zum Einsatz.

Weitere Features: 1 GHz Dual-Core-Prozessor (Tegra 2), 32 GB Speicher, 2-Megapixel Webcam, HDMI, 3G, 630 Gramm Gewicht und eine Auflösung von 1280x768 Pixel.

Mehr Infos unter: www.lg-electronics.de

Das Motorola Xoom
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2 / 10 | Motorolas "Xoom" ist das erste Tablet mit Googles brandneuem Android 3.0-Betriebssystem "Honeycomb" - © Motorola

Mit Android 3.0 Motorola Xoom

Preis: voraussichtlich um 800 Euro


Weiter geht’s mit Motorolas erstem Tablet: Das „Xoom“ ist obendrein auch noch der erste Flachrechner auf dem Markt, auf dem das brandneue Android 3.0-Betriebssystem „Honeycomb“ läuft. In den USA bereits erhältlich, wird das 10,1-Zoll-Tablet hierzulande schon in wenigen Wochen erwartet.

Die technischen Feinheiten: 1 GHz Dual-Core-Prozessor, zwei Kameras (an Vorder- und Rückseite), wobei eine mit 5-Megapixel-Auflösung auch HD-Aufnahmen ermöglicht, Flash-Unterstützung, HDMI-Ausgang, bis zu 10 Stunden Laufzeit bei Volllast, UMTS mit Update-Möglichkeit auf die nächste Generation „LTE“ (Long Term Evolution) und eine Touch-Display-Auflösung von 1280x800 Pixel. Motorolas Xoom kostet in den USA mit Mobilfunk-Modem 799 Dollar, die reine WLAN-Version 599 Dollar. Im schlimmsten Fall werden die Preise eins zu eins übernommen.

Mehr Infos unter: motorola.com

Das 'Flyer' von HTC
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3 / 10 | Über den Onlinedienst "OnLive" lassen sich mit dem "HTC Flyer" auch enorm rechenintensive Games spielen, die jeden Tablet-PC normalerweise in die Knie zwingen würden - © HTC

Video-on-Demand HTC Flyer

Preis: rund 500 Euro


Auch HTC mischt neuerdings auf dem Tablet-PC-Markt mit. Das HTC Flyer mit 7-Zoll-Touchdisplay und Android 2.4 wurde auf dem Mobile World Congress in Barcelona fürs zweite Quartal 2011 angekündigt. Eine der größten Besonderheiten sind diverse Dienste wie „HTC Watch“ oder „OnLive“. HTC Watch ist ein Video-on-Demand-Service, über den sich aktuelle Blockbuster ausleihen und dann auf dem Pad anschauen lassen. OnLive wird Gamer faszinieren, denn damit lässt sich die für Spiele ziemlich eingeschränkte Hardware von Tablet-PCs umgehen: Die Spiele werden direkt auf den OnLive-Server laufen, die Bildausgabe erfolgt wie bei einem Video per Stream zum Spieler. Coole Idee!

Weitere Technik-Details: 1,5 GHz-Qualcomm-Prozessor, 1 GB Arbeitsspeicher, 32 GB Speicherplatz (per SD-Karte auf 64 GB erweiterbar), HSPA, WLAN, GPS, 5-Megapixel-Kamera mit Autofokus auf der Rückseite, 1,3-Megapixel-Webcam auf der Vorderseite, 420 Gramm Gewicht und eine Auflösung von 1024x600 Pixel. Die Akkulaufzeit gibt HTC mit 820 Stunden im Standby- und 4 Stunden im Video-Betrieb an.

Mehr Infos bald unter: www.htc.de

Das 'Viewpad 10Pro' von Viewsonic
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4 / 10 | Auf dem "Viewpad 10Pro" von Viewsonic laufen gleich zwei Betriebssysteme: Windows und Android - © Viewsonic

Android + Windows 7 Viewsonic Viewpad 10Pro

Preis: steht noch nicht fest


Die größte Stärke des Viewpad 10Pro: Das 10-Zoll-Tablet soll mit gleich zwei Betriebssystemen laufen, Windows 7 und Android 2.2, zwischen denen jederzeit flüssig und ohne Neustart gewechselt werden kann. Laut Hersteller richtet sich das Tablet, das voraussichtlich im Mai erscheinen soll, vor allem an Business-Kunden, die beispielsweise fürs Büro eine Windows-Schnittstelle benötigen und ansonsten auf das Apps beladene Android-System zurückgreifen wollen.

Technische Details: 1,5 GHz Atom-Prozessor (brandneue „Oak Trail“-Generation), Multitouch, 2 GB Arbeitsspeicher, 32 GB Flash-Speicher, UMTS, WLAN, Webcam (1,3 Megapixel), USB 2.0, HDMI, Mini-VGA, Flash 10.1-Unterstützung und eine Auflösung von 1024x600 Pixel.

Mehr Infos unter: www.viewsoniceurope.com

Das 'Galaxy Tab 10.1' von Samsung
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5 / 10 | Das "Galaxy Tab 10.1" hat die besten Voraussetzungen, um auch 2011 wieder die stärkste iPad-Klatsche zu werden - © Samsung

Full-HD-Cam Samsung Galaxy Tab 10.1

Preis: noch unklar, vermutlich zwischen 700 und 800 Euro


Das Galaxy Tab wurde bislang als der stärkste iPad-Konkurrent gehandelt. Mit der 599 Gramm leichten Neuauflage will Samsung noch im zweiten Quartal 2011 die Fronten mit verbesserter Technik endgültig klären. Das 10,1-Zoll große Touchdisplay zeigt die neueste Android 3.0-Version (Honeycomb) und versteckt vorne eine 2-Megapixel starke Webcam. Hinten ist eine 8-Megapixel-Version mit Full-HD-Auflösung (1080p) für gestochen scharfe Videos und Fotos eingebaut. Da blickt das iPad nur finster drein. Im Gegensatz zum 7-Zoll-Vorgänger nutzt das „Galaxy Tab 10.1“ das Mobilfunknetz nicht mehr zum Telefonieren, sondern nur noch zum Datentransport.

Weitere Details: 1 GHz Dual-Core-Prozessor (Tegra 2), 16 bzw. 32 GB Speicher, WLAN, HSPA+ (bis zu 21 Mbit/s), Surround-Lautsprecher und eine Auflösung von 1280x800 Pixel.

Mehr Infos unter: galaxytab.samsungmobile.com

Das 'TouchPad' von HP
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6 / 10 | Mit dem "TouchPad" von HP kommt auch ein ganz neues Betriebssystem zum Einsatz: webOS 3.0 - © Hewlett-Packard

WebOS 3.0 HP TouchPad

Preis: noch nicht bekannt


Auch HP will in den Tablet-PC-Markt einsteigen und bietet voraussichtlich noch diesen Sommer mit dem „TouchPad“ ein 9,7 Zoll großes Gerät, das mit dem ausgefeilten „webOS 3.0“-Betriebssystem (bekannt von Palm) läuft. Ein weiteres Betriebssystem heißt aber auch ein bereits bekanntes Problem: Das Apps-Angebot wird sich zum Verkaufsstart sicher nicht mit dem Android-Market oder Apples App-Store messen können. Ansonsten ähnelt das TouchPad dem iPad nicht nur in seinen Dimensionen, sondern auch in der Auflösung von 1024x768 Bildpunkten.

Weitere Details: 1,2 GHz Dual-Core-Prozessor (Snapdragon), 16 oder 32 GB Flash-Speicher, WLAN, GPS, wahlweise 3G, 1,3-Megapixel Webcam, MicroUSB-Port und ein Gewicht von knapp 740 Gramm.

Mehr Infos im Sommer unter: www.hp.de

Das 'PlayBook' von Blackberry
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7 / 10 | Das Business-Tablet "PlayBook" von Blackberry wird mit Spannung erwartet - © Research in Motion

Full-HD-Videofon Blackberry PlayBook

Preis: voraussichtlich um 500 Euro


Das 7-Zoll-PlayBook von Blackberry soll frühestens im Juni auf den Markt kommen und sich vorwiegend an Geschäftsleute richten. Eine große Auswahl an verfügbaren Freizeit-Apps wird zum Verkaufsstart nicht erwartet. Blackberry steht nun mal vor allem für Business-Geräte. Entwickler Research in Motion (RIM) hat seinen durchaus schmucken Zögling dafür mit ordentlicher Technik ausgestattet: 1 GHz Dual-Core Prozessor (Cortex A9), 1 GB Arbeitsspeicher, 16, 32 oder 64 Gigabyte Flash-Speicher, WLAN, Bluetooth, 3-Megapixel-Webcam (vorne), 5-Megapixel-Kamera (hinten), beide bieten Full-HD-Videotelefonie. Das PlayBook soll knapp 400 Gramm wiegen und eine Auflösung von 1024x600 Pixel bieten.

Mehr Infos unter: us.blackberry.com/playbook-tablet

Das 'Eee Pad Slider' von Asus
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8 / 10 | Asus konzentriert sich beim "Eee Pad Slider" auf einen besseren Schreibkomfort bei Tablet-PCs - © Asus

Echte Tastatur Asus Eee Pad Slider

Preis: noch nicht bekannt


Mit dem Tablet-Wahn nimmt es Asus besonders ernst, denn fürs zweite Quartal 2011 wurden gleich vier Modelle angekündigt: das 7-Zoll große „Eee Pad MeMo“, das 10-Zoll Tablet „Eee Pad Transformer“ mit Tastatur-Dockingstation, den 12,1-Zoll-Riesen „Eee Slate EP121“ und, wie wir finden, den interessantesten Hybriden: das Asus „Eee Pad Slider“, bei dem durch leichtes Anheben eine vollwertige Tastatur ausfährt. Damit gibt’s auch endlich eine Antwort auf die Frage, wie man mit den Dingern ordentlich schreiben soll. Das Slider mit 10-Zoll-Multitouchdisplay läuft mit Android 3.0 (Honeycomb) und bietet – wie die meisten angekündigten Tablets – zwei Kameras: eine Webcam vorne mit 1,2 Megapixel, eine hinten mit 5 Megapixel.

Weitere Details: 1 GHz Prozessor (Tegra 2), 16 oder 32 GB Festspeicher, Bluetooth, WLAN, GPS, UMTS (optional), USB 2.0, Kartenleser, mini-HDMI, knapp 890 Gramm Gewicht und eine Auflösung von 1280x800 Pixel.

Mehr Infos unter: de.asus.com

Der 'Touchlet Tablet-PC X2' von Pearl
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9 / 10 | Mit dem "Touchlet Tablet-PC X2" von Pearl gibt's ein Einsteiger-Tablet für unter 200 Euro - © Pearl

Das Spar-Pad Pearl Touchlet Tablet-PC X2

Preis: 169 Euro


Bereits im Dezember 2010 überraschte der Versandhandel Pearl mit der Einführung eines 7-Zoll-Tablets zum Kampfpreis von nur 169 Euro. Das günstigste Tablet in der 7-Zoll-Klasse. Klar, dass hier Abstriche in Sachen Leistung und Ausstattung gemacht werden müssen. Standardanwendungen wie Surfen oder Video- und Musikwiedergabe funktionieren aber zufriedenstellend. Schade: Das Pearl eigene App-Center erlaubt nicht den vollen Zugriff auf den Android-Market, sondern stellt nur ausgewählte Apps zur Verfügung. Aus gutem Grund, denn wegen der abgespeckten Hardware würden womöglich gar nicht alle Apps laufen. Ein Kompromiss, den Sie bei diesem Preis eingehen müssen. Bereits ab 30 Euro mehr gibt’s eine GPS-Variante, die sich dank vorinstallierter Software dann auch als mobiles Navi nutzen lässt. Fazit: Für Einsteiger und Gelegenheitsnutzer durchaus interessant, doch vom Leistungsumfang sehr begrenzt.

Ein paar Details: Android 2.2 (Froyo), 800 MHz-Prozessor, 256 MB Arbeitsspeicher, 2 GB Flash-Speicher, WLAN, VGA-Webcam, Flash-Unterstützung, USB 2.0 und eine Auflösung von 800x480 Pixel.

Mehr Infos unter: www.pearl.de

Das 'Interpad' von e-noa
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10 / 10 | Ein Tablet-PC aus Deutschland: das "Interpad" von e-noa - © E-Noa

Made in Germany E-Noa Interpad

Preis: voraussichtlich ab 400 Euro


Ein Tablet made in Germany: Das Interpad vom Kölner Tablet-Bauer e-noa sollte eigentlich bereits im Januar mit Android 2.2 auf den Markt kommen. Kurzfrist hat sich das Unternehmen jedoch dazu entschlossen, das 10-Zoll-Gerät doch lieber mit Googles neuestem Android-Betriebssystem Honeycomb auszuliefern. Wann das Interpad nun kommen soll, steht aber noch nicht fest. Dafür einige technische Details: 1 GHz-Dual-Core-Prozessor (Tegra 2), 1 GB Arbeitsspeicher, Multi-Touch, 16 Gigabyte Speicher (erweiterbar auf 32 GB per Micro-SD-Karte), Mini-USB, WLAN, Bluetooth, HDMI und eine Auflösung von 1024x600.

Mehr Infos unter: www.interpad.de

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