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Alternative zum iPhoneSpar-Smartphone Nokia 5230

05.07.2010 , Autor:Rufus Rieder
© MensHealth.de

Redakteur Rufus Rieder träumt von Apples iPhone. Aber er ist knapp bei Kasse. Daher testete er zwei Wochen lang eine günstige Variante, das Nokia 5230, im Alltag

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Smartphone Nokia 5230: Nokia 5230
Das 5230 von Nokia ist kleiner und leichter als man erwartet © Hersteller
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Schlagworte

Foto-Handy, Smartphone, Sporthandy

Testobjekt: Smartphone-Handy
Produkt: 5230
Hersteller: Nokia
www.nokia.de
Preis: um 150 Euro

Ein aktuelles iPhone ohne Vertrag kostet rund 1000 Euro, etwa so viel wie ein günstiger Gebrauchtwagen. Kauft man es mit Vertrag, ist das Gerät zwar billiger, im Endeffekt kommt man nach zwei Jahren auf ungefähr die gleiche Summe. Für viele Leute einfach unerschwinglich.

Smartphones mit einem großen Display fürs Surfen im Web und mit jeder Menge Apps gibt es aber auch von anderen Herstellern, zum Beispiel Handy-Marktführer Nokia – und das sogar erstaunlich günstig. Meine Wahl für einen Test fiel auf das Nokia 5230, weil es sogar ohne Vertrag weniger als 150 Euro kostet und über Features verfügt, die normalerweise nur in deutlich teureren Geräten verfügbar sind, unter anderem GPS-Navigation und UMTS-Datenübertragung.

Erster Eindruck des Nokia 5230
Das 5230 ist kleiner und leichter als man erwartet, aber nicht zu klein. Der Touchscreen reagiert gut auf Fingertippen. Nur bei schmalen Rollbalken am Rand des Displays wird es selbst für dünne Finger etwas eng. Dann besser das mitgelieferte Plektrum (ein Mini-Kunststoff-Teil, ähnlich wie zum Gitarrespielen) oder Stift benutzen. Etwas gewöhnungsbedürftig ist die Benutzerführung bei Tastenfeldern und Menüpunkten. Manche lassen sich mit einem einzigen Fingerklick betätigen, bei anderen muss man doppelt klicken. Außerdem könnte das System insgesamt etwas schneller auf Eingaben reagieren, aber das gilt auch für viele andere Touchscreen-Handys.

Das Display ist normalerweise sehr hell und scharf und sehr gut lesbar. Nur wenn man im Sommersonnenschein auf die Straße geht, dann wird es schwieriger. Der Bildschirm wirkt dann insgesamt hell, aber kontrastarm. Beim Testen war mehrere Tage lang Traumwetter und ich hatte teilweise Probleme. Bei maximaler Displayhelligkeit geht es einigermaßen.

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Nokia 5230 in mehreren Farben
Farbenvielfalt beim Smartphone 5230 von Nokia © Hersteller

Ein Schiebeknopf an der rechten Seite sperrt den Bildschirm, damit es nicht zu ungewollten Touch-Eingaben kommt während das Handy in der Tasche steckt. Nur ein einziges Mal passierte es entsperrte sich das Smartphone von selbst und stellte eine ungewollte Verbindung zum Internet her während es in der Rückentasche des Fahrradtrikots steckte. In diesem Fall wäre eine Datenflatrate hilfreich.

Nokia 5230 im Straßentest
Ein bisschen hürdenreich war das Ingangsetzen der Navigation. Beim Testgerät waren keine Karten vorinstalliert. Bis ich es geschafft habe die Karten zu installieren, musste ich zwei Mal den Nokia Support um Hilfe bitten. Die Gründe: Wenn man ohne Vorkenntnisse Karten per PC von Nokias Ovi-Web-Seite (www.nokia.de/ovi) herunter lädt, kann es passieren, dass man erst mal nichts bekommt.

Die Lösung: Zuerst den Nokia Map Loader herunter laden. Das reicht allerdings nicht. Denn der Map Loader benötigt wiederum das Programm Nokia Multimedia Transfer. Erst wenn alle Bausteine zusammen gesucht sind, klappt es mit dem Laden des Kartenmaterials. Normalerweise würde ich die Karten anschließend gerne per USB-Kabel vom PC auf das Handy übertragen. Ein USB-Kabel gehört jedoch nicht zum Lieferumfang. Das ist keine gute Idee, zumal solche Kabel sehr billig sind. Also muss man das langsamere Bluetooth verwenden. Das Laden dauert etwa 1 Stunde. Die gute Nachricht: Ab sofort wird das Nokia 5230 mit vorinstallierten Karten für die Region DACH (Deutschland, Österreich, Schweiz) verkauft. So lange Sie nicht im Ausland unterwegs sind, müssen Sie sich nicht mit Kartendownloads herumschlagen.

Sie könnten Karten auch direkt mit dem Handy aus dem Netz laden, aber das würde extrem viel Zeit in Anspruch nehmen. Schneller wäre WLAN, aber damit ist das 5230 nicht ausgestattet. Wer WLAN möchte, kann das Modell 5800 wählen, zahlt dann aber deutlich mehr im Anschaffungspreis (225 Euro). Spiele und andere Apps für das Handy lassen sich nicht mit dem Rechner herunter laden, sondern nur per Handy. Wer viele Programme benutzen will, muss also einige Datenmengen per UMTS herunter laden und ist sicherlich mit einer Datenflatrate von einem günstigen Prepaid-Anbieter gut bedient.

Fazit
Bedienung, Benutzerführung und das Laden von Karten mögen manchmal etwas umständlich und fummelig sein, trotzdem ist Nokias 5230 ein komplettes, mit GPS-Navigation und UMTS ausgestattetes Smartphone zu einem sehr günstigen Preis. Sogar eine Kfz-Halterung ist in den 149 Euro inbegriffen. Selbst wenn man auf GPS und UMTS verzichten würde, und das Schwestermodell 5228 wählt, würde man lediglich 10 Euro beim Kaufpreis sparen. Da ist das 5230 eindeutig die bessere Wahl. Lobenswert ist übrigens auch die Standard-Klinkenbuchse für Kopfhörer sowie die lange Akkulaufzeit (Stand-by über 400 Stunden). Im Test hatte man niemals das Gefühl, der Strom wird knapp, auch wenn man übers Wochenende das Ladekabel vergisst.

Testcrew Wertung
Testcrew-Urteil

Von Rufus Rieder

Bedienung, Benutzerführung und das Laden von Karten mögen manchmal etwas umständlich und fummelig sein, trotzdem ist Nokias 5230 ein komplettes, mit GPS-Navigation und UMTS ausgestattetes Smartphone zu einem sehr günstigen Preis. Sogar eine Kfz-Halterung ist in den 149 Euro inbegriffen. Selbst wenn man auf GPS und UMTS verzichten würde, und das Schwestermodell 5228 wählt, würde man lediglich 10 Euro beim Kaufpreis sparen. Da ist das 5230 eindeutig die bessere Wahl. Lobenswert ist übrigens auch die Standard-Klinkenbuchse für Kopfhörer sowie die lange Akkulaufzeit (Stand-by über 400 Stunden). Im Test hatte man niemals das Gefühl, der Strom wird knapp, auch wenn man übers Wochenende das Ladekabel vergisst.



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