118 – gebührenpflichtige Auskünfte
Bei der Deutschen Telekom (11833) oder der Telegate AG (11880) kostet ein Anruf aus dem Festnetz beispielsweise 1,99 Euro pro Minute. Vom Handy aus ist es im Regelfall sogar noch teurer. Ab zwei Euro pro Minute müssen die genauen Kosten vorher angegeben werden. Für die Vermittlung von Gesprächen können weitere Gebühren anfallen.
0137/0138 – für Gewinnspielteilnahmen und Voting
Rundfunk und Fernsehen setzen diese beiden Vorwahlen bevorzugt für die Teilnahme an Gewinnspielen oder Abstimmungen ein. Wie viel genau Sie bei der 0137-Vorwahl zahlen müssen, lässt sich anhand der ersten Folgeziffer ableiten:
- 0137-1: 14 Cent pro Anruf
- 0137-2: 14 Cent pro Minute
- 0137-3: 14 Cent pro Minute
- 0137-4: 14 Cent pro Minute
- 0137-5: 14 Cent pro Anruf
- 0137-6: 25 Cent pro Anruf
- 0137-7: 1 Euro pro Anruf
- 0137-8: 50 Cent pro Anruf
- 0137-9: 50 Cent pro Anruf
- 0138: 14 Cent pro Minute
Die Kosten für Anrufe vom Handy aus sind meist deutlich höher und variieren sehr stark – je nach gewähltem Anbieter und Tarif.
0180 – schwankende Kosten
Die wohl gängigste Service-Vorwahl für Anrufe bei Versandhäusern, Radiosendern oder Unternehmen zu moderaten Preisen. Wie auch bei der 0137-Nummer, verrät die erste Folgeziffer, welche Kosten bei einem Anruf aus dem Festnetz genau anfallen werden:
- 0180-1: 3,9 Cent pro Minute
- 0180-2: 6 Cent pro Anruf
- 0180-3: 9 Cent pro Minute
- 0180-4: 20 Cent pro Anruf
- 0180-5: 14 Cent pro Minute
Seit März 2011 müssen die genauen Kosten stets angegeben werden. Anrufe vom Handy aus sind teurer. Mehr als 42 Cent pro Minute dürfen Ihnen jedoch nicht berechnet werden.
0800 – immer kostenlos
Hier kann Ihnen nichts passieren. Die Kosten übernehmen die Anbieter einer solchen Service-Rufnummer, etwa Behörden oder Unternehmen. Das gilt eigentlich auch für Anrufe vom Handy aus oder aus Telefonzellen. Nur kann es passieren, dass diese Möglichkeit wegen zu hohen Kosten vom Anbieter gesperrt wurde.
0900 – hier kann's teuer werden
Hinter 0900-Nummern verstecken sich Premium-Dienste wie etwa Erotik-Hotlines. Zwar können die Anbieter selbst bestimmen, welche Kosten bei einem Anruf anfallen. Mehr als 3 Euro pro Minute darf die Nummer aber nicht kosten. Nach spätestens einer Stunde muss die Verbindung automatisch getrennt werden. Es fallen also maximal 180 Euro an. Auch eine Abrechnung pro Anruf ist möglich, der maximal 30 Euro kosten darf. Die Anbieter sind verpflichtet, den genauen Tarif noch vor der Gebührenberechnung anzukündigen.
Premium-SMS – Vorsicht vor Abos
Die fünfstelligen Nummern reichen von 11111 bis 99999. Per Premium-SMS lassen sich kostenpflichtige Dienste nutzen und bezahlen. Klassische Beispiele sind die Bestellung von Klingeltönen oder die Teilnahme an Gewinnspielen oder Abstimmungen. Eine Kostenvorgabe gibt es nicht. Ab 2 Euro pro SMS muss jedoch auf die Gebühr hingewiesen werden. Vorsicht: Auch Abonnements können über eine SMS abgeschlossen werden. Hier ist es möglich, den Anbieter zu einer kostenlosen Warn-SMS zu verpflichten, sobald das Abo mehr als 20 Euro im Monat kostet.











































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