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LCD- und Plasma-Fernseher: Die wichtigsten Tipps für den TV-Kauf

14.05.2010 , Autor:Benedikt Sauer
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Nein, für die Bundesliga in HD brauchen Sie nicht den größten und teuersten Fernseher. Wir sagen, worauf es beim Kauf ankommt
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Flachbildfernseher: Worauf Sie beim neuen TV-Gerät achten sollten
Wir helfen beim Kauf Ihres neuen Flachbild-Fernsehers © Shutterstock
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Fernseher kaufen , Flat TV, Modetrends

2010 ist das Jahr des hochauflösenden Fernsehens. Immer mehr Sender satteln ihr Programm auf HDTV um. Hinzu kommt das Medium „Blu-ray“, das durch stetig sinkende Preise bei Abspielgeräten und Discs gerade einen regelrechten Boom erfährt und die DVD langsam aber sicher vom Markt verdrängt. Um in den Genuss der gestochen scharfen Bilder zu kommen, muss es aber nicht das größte, teuerste und neueste Fernsehgerät sein, wie es die Industrie gerne verkündet. Wir klären die wichtigsten Fragen beim TV-Kauf, damit Sie einen maßgeschneiderten Flachbildfernseher finden, der auch für die Zukunft gut gerüstet ist.

Formatfrage: 4:3 oder 16:9?
Die Zukunft spricht sich klar für das 16:9-Format aus. Auch beim Thema Fußball, denn die Spiele werden im Breitbildformat übertragen. Zwar werden noch einige TV-Sendungen im 4:3-Format ausgestrahlt, was auf 16:9-Fernsehern zu breiten schwarzen Balken links und rechts führt, die Tendenz ist jedoch stark fallend.

LCD- , LED- oder Plasma-Gerät?
Flachbildfernseher bis 32 Zoll gibt es fast ausschließlich mit LCD-Technik. Bei Größen ab 37 Zoll haben Sie die freie Auswahl. Für ein Plasmagerät spricht ein leichter Vorteil bei der Wiedergabe von natürlichen Farben. Auch beim Thema Blickwinkel punktet die Plasma-Technologie: Selbst von der Seite sieht das Bild noch brillant aus, während beim LCD – je nach Modell – das Bild schnell milchig werden kann. Dafür besteht bei einem LCD-Gerät nicht die Gefahr, dass lange gezeigte Motive (etwa durch den Anschluss von Spielkonsole oder PC) Schattenbilder verursachen und sich im schlimmsten Fall sogar dauerhaft in das Display einbrennen können. Die LED-Technologie ist eine Art Weiterentwicklung des LCD-Displays. Durch den Einsatz von Leuchtdioden wird eine kontrastreichere und naturgetreuere Bilddarstellung erreicht. Wer sich die Mehrkosten leisten kann, greift also zur neuen LED-Technik.

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Es muss nicht immer der größte Bildschirm sein

Zu jeder Displaygröße gehört auch ein bestimmter Betrachtungsabstand

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Wie groß sollte der Bildschirm sein?
Machen Sie die Größe Ihres neuen Fernsehers vom Betrachtungsabstand abhängig. Wenn Ihr Sofa nur zwei Meter vor dem Schirm steht, brauchen Sie keinen 50-Zöller. Faustformel: Der Abstand zum TV-Gerät sollte ungefähr dreimal so groß sein wie die Bildschirmdiagonale. Bei 102 Zentimetern (40 Zoll) sind das etwa drei Meter.

Welche Auflösung brauche ich?
Generell reichen alle TV-Geräte mit „HD ready“-Logo für den Empfang von HDTV aus. Fernseher, die hingegen das "Full HD"-Logo tragen, können HDTV in der höchstmöglichen Auflösung (1920 x 1080 Bildpunkte) anzeigen. Die beste Wahl, wenn Sie auch für die Zukunft gut gerüstet sein wollen – etwa für das neue Medium „Blu-ray“.

2D oder 3D?
Wer den KinofilmAvatar“ in 3D gesehen hat, dachte sicher schon über die Anschaffung eines 3D-Fernsehers nach. Erste Geräte sind bereits erhältlich, doch sollten Sie mit dem Kauf besser noch warten. Zum einen gibt es kaum 3D-Inhalte fürs Wohnzimmer, zum anderen hat sich auch noch kein Standard für die dafür notwendigen Shutter-Brillen durchgesetzt. Ergo: Nicht jede Brille funktioniert mit jedem 3D-Fernseher. Bei Preisen von etwa 100 Euro pro Brille mutiert zudem der Filmgenuss mit Freunden zu einer echten Kostenfalle. Die Bundesliga in 3D zu sehen ist übrigens möglich: Samsung hat als erster Anbieter Geräte im Angebot, die ein 2D-Bild in 3D-Material umrechnen können. Das Einstiegsmodell „Samsung LE40C750“ kostet etwa 1200 Euro.

Welche Anschlüsse sind Pflicht?
Wollen Sie Videorecorder, DVD-Player oder DVB-T-Empfänger anschließen, benötigen Sie dafür genügend Scart-Buchsen. Digitale Zuspieler wie Spielkonsole oder Blu-ray-Player setzen vor allem auf den neuen Standard HDMI, der Bild und Ton in höchster Qualität überträgt. Zwei Anschlüsse sind hier absolutes Minimum.

Brauche ich noch Zusatzgeräte?
Das kommt auf die TV-Ausstattung an. In den meisten Fernsehern steckt heutzutage mindestens ein DVB-T-Empfänger fürs Fernsehsignal via Antenne, mit dem Sie jedoch derzeit noch kein HDTV empfangen können. Erst mit DVB-C (Kabelfernsehen) und DVB-S (Satellitenempfang) gibt’s das hochauflösende Fernsehen. Steckt ein solcher Tuner im Gerät, sparen Sie sich den Kauf einer entsprechenden Set-Top-Box. Ein verbauter "CI+"-Slot macht den Weg frei fürs HD-Programm der Privatsender und Pay-TV.

Übrigens: Klicken Sie hier, wenn Sie wissen möchten, wie Sie an Ihrem Flachbildfernseher die Bildqualität um bis zu 40 Prozent verbessern können!

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