Seit 2006 bezirzt uns die Wii mit ihrer innovativen Steuerung. Per platzierter Sensorleiste am Fernseher und dem Remote-Controller in der Hand werden Hand- und Armbewegungen über Infrarot auf den Bildschirm übertragen. Je nach Spiel wird die Wii-Mote dann etwa zur Bowlingkugel, zum Golfschläger oder Boxhandschuh, was recht sportlich sein kann, sofern Sie die geforderten Bewegungen auch ordentlich ausführen. Denn normalerweise reicht es, wenn Sie gemütlich auf der Couch sitzen bleiben und nur das Handgelenk bewegen. Mitte 2008 hat Nintendo das "Balance Board" auf den Markt geworfen, eine Art Waage. Damit lassen sich einige Sport- und Fitness-Games auch über Gleichgewichtsveränderungen spielen.
Fitnesswert: Die Steuerung bringt zwar Bewegung ins Spiel, für echtes Training brauchen Sie aber auch passende Spiele, die persönliche Trainingspläne erstellen können. Trotz langer Marktpräsenz gibt's davon nur wenige. Und nur bei "Your Shape" von Ubisoft (um 25 Euro) wird über eine mitgelieferte Kamera kontrolliert, ob Sie auch alles richtig machen. Mit "Wii Fit Plus" von Nintendo (80 Euro) trainieren Sie über das Balance Board. Wer nicht schummelt, kann damit durchaus fitter werden. Das gilt auch für die "Mein Fitness-Coach"-Reihe von Ubisoft, die sich in drei Teilen (je 15-25 Euro) auf Cardio-, Tanz- und allgemeines Fitness-Training konzentriert. Die beiden Teile von "EA Sports Active" sind am effektivsten, da hier noch Trainingsgeräte mit beigelegt sind. Den neuesten Titel gibt's auch für die Konkurrenz.
Hardware-Kosten: Im "Wii Sports Resort Pak" bekommen Sie die Konsole mit einem Controller inklusive zwei Fitness-Spielen für 200 Euro. Das Balance Board kostet weitere 40 Euro, im Set mit "Wii Fit Plus" 80 Euro. Den Nunchuk-Controller mit Analog-Stick gibt's für 15 Euro.











































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