Biorhythmus3 Tipps zur Zeitumstellung

28.03.2008
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In der Nacht von Samstag auf Sonntag wird die Uhr um zwei eine Stunde vor gestellt. Hier erfahren Sie was Sie beachten müssen, damit Ihr Körper nicht durcheinander kommt
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Die Zeitumstellung bringt den Biorhythmus durcheinander
Am Tag nach der Zeitumstellung ist man besonders müde © Shutterstock
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  1. Helligkeit
    Mit der Umstellung auf die Sommerzeit werden die Uhren am kommenden Wochenende in der Nacht von Sonnabend auf Sonntag um 2 Uhr um eine Stunde vorgestellt.
    Nach der Umstellung besteht für Arbeitnehmer die Gefahr zu verschlafen, da es morgens vorerst etwas dunkler ist. „Der Biorhythmus wird vom Licht beeinflusst. Daher sollten Sie nachts die Vorhänge offen lassen, damit die morgendliche Helligkeit beim früheren Aufstehen hilft und Sie die Sonne morgens als Wachmacher nutzen können“, so Dr. Wolfgang Panter, Präsident des Verbands Deutscher Betriebs- und Werksärzte (VDBW).
  2. frische Luft
    Von den meisten Menschen wird die Zeitumstellung kaum wahrgenommen, doch manche brauchen zwischen einem Tag und zwei Wochen um sich daran zu gewöhnen. Oft merken Sie den Unterschied zur Winterzeit am Montag, dem ersten Arbeitstag nach der Zeitumstellung, wenn Sie eine Stunde weniger Schlaf hatten. So sind morgens viele Angestellte müde und unkonzentriert, auch Schlafstörungen und Appetitlosigkeit können die Folge sein. Wenn Sie sich nach der Zeitumstellung schläfrig und schlapp fühlen, kann Ihnen laut Dr. Wolfgang Panter ein kurzes Nickerchen oder etwas Dösen in der Mittagszeit helfen, um mit der fehlenden Stunde besser fertig zu werden. Auch ein Spaziergang an der frischen Luft hilft dem Körper, mit der neuen Zeit zurecht zu kommen. Dadurch kann sich der Bio-Rhythmus leichter neu einstellen und man schläft nachts besser.
  3. früh schlafen gehen
    Die innere Uhr wird wie bei einem Mini-Jet-Lag durch die Umstellung auf die Sommerzeit etwas durcheinander gebracht. Da sie bei jedem individuell sehr unterschiedlich wirkt, schwankt die Zeit zur Anpassung an den neuen Tag-Nacht-Rhythmus. Abends sollten Sie früh schlafen gehen, auch wenn Sie sich noch nicht müde fühlen, rät der Arbeitsmediziner Dr. Panter. Als Entschuldigung für ein Zuspätkommen im Büro taugt die Zeitumstellung aber nicht. Schlafmittel sind in dieser Zeit überflüssig, denn der Körper schafft die Umstellung von allein. Das Auto müssen Sie wegen der Zeitumstellung auch nicht stehen lassen, denn die Reaktionsfähigkeit im Straßenverkehr leide in der Regel nicht.

Wie Ihr Biorhythmus Ihre Karriere beeinflusst, erfahren Sie von uns. In unserem Schlaf-Guide finden Sie Wissenswertes über die Nachtruhe. Noch mehr Tipps wie Sie am besten mit der Zeitumstellung umgehen, finden Sie hier.

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