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15.02.2006
, Autor:Kirsten Segler
© Men's Health
1. Was strahlt an Handys überhaupt?
Gespräche, SMS und andere Handy-Daten werden zwischen Mobiltelefon und der nächsten Basisstation, oft ein Mobilfunkmast, hin und her gesendet. Korrekter Ausdruck für die Strahlen: elektromagnetische Wellen. Je kürzer einzelne Wellenberge aufeinander folgen, desto höher die Frequenz der Strahlung und damit auch ihre Energie.
2. Welche Frequenzen nutzen Handys?
Derzeit gibt es drei Netze. Das D-Netz arbeitet mit Frequenzen um 900 Megahertz (kurz: MHz, Millionen Wellen pro Sekunde), das E-Netz mit 1800 MHz und das UMTS-Netz mit 2000. D- und E-Netz nutzen das GSM (Global System for Mobile Communications), das Gesprächsdaten in Paketen sendet. Der Wechsel von Senden zu Nichtsenden geht unmerklich schnell, 217-mal in der Sekunde. Durch diese Pausen kann eine Frequenz gleichzeitig für bis zu acht Gespräche genutzt werden. Im UMTS-Netz (Universal Mobile Communications System) wird dagegen kontinuierlich gesendet.
3. Ist eines der Mobilfunknetze in Sachen Strahlung empfehlenswert?
Darauf gibt es bislang keinerlei Hinweise. Die Sendeleistung der Handys, die in Watt gemessen wird, muss immer so ausgelegt sein, dass die auf den Kopf des Nutzers einwirkende Energie einen Grenzwert nicht überschreitet. Aus eben diesem Grund haben die auf geringerer Frequenz sendenden D-Handys bis zu zwei Watt Leistung, während E- und UMTS-Handys nur ein Watt haben dürfen.
Informationen zu den den Strahlungswerten von Mobiltelefonen (SAR-Werten) aller Hersteller finden Sie unter: www.bfs.de/elektro/oekolabel.html
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