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Filmtipp "Sinister": Der Fluch aus der Super-8-Kamera

21.11.2012 , Autor:Marco Demuth
© MensHealth.de

Ein paar alte Filmrollen bringen im Horrorschocker "Sinister" einen Schriftsteller um den Verstand. Warum Sie sich trotzdem ins Kino trauen sollten

Trailer zum Horrorfilm "Sinister" © Wild Bunch Germany
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Kinofilme

Gut gemachter Horror kommt ohne viel Blut und abgetrennte Körperteile aus. Denn ein paar knarrende Türen, mysteriöse Schatten und nervenzermürbende Musik reichen schon aus, um die meisten Menschen in Angst und Schrecken zu versetzen. Eine solche Portion Oldschool-Grusel beweist jetzt der Schocker Sinister, in dem ein Kriminalautor in einem echten Horrorhaus Inspiration für seinen nächsten Mordfall-Bestseller sucht.  Dabei wird ihm eine Kiste mit Super-8-Filmrollen zum Verhängnis. Zugegeben, ganz unblutig geht der spannende Thriller nicht über die Bühne. Trotzdem wird Ihnen Sinister einen gehörigen Schrecken einjagen.

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Autor Ellison Oswalt (Ethan Hawke) hört plötzlich seltsame Geräusche
Als Oswalt (Ethan Hawke) Nachforschungen über das Horrorhaus anstellt, beginnt er selbst seltsame Geräusche zu hören © Wild Bunch Germany

Darum geht’s: Autor Ellison Oswalt (Ethan Hawke) schreibt Bücher über echte Mordfälle und braucht endlich mal wieder einen Bestseller, um seine Rechnungen zu bezahlen. Daher zieht er mit seiner Familie in ein Haus, in dem kürzlich die Bewohner grausam ermordet wurden. Auf dem Dachboden findet Oswalt eine Kiste mit Super-8-Filmen von vermeintlichen Familienvideos der Vorbesitzer. Allerdings handelt es um Aufnahmen eines bestialischen Serienkillers, der offenbar jahrzehntelang Familien gemeuchelt hat. Als Oswalt Nachforschungen zu den Morden anstellt, beginnt er selbst seltsame Geräusche zu hören. Und warum schaltet sich der Projektor nachts immer wie von Geisterhand an?

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Oswalt (Ethan Hawke) zieht mit seiner Familie in ein Haus, in dem kürzlich die Bewohner grausam ermordet wurden
Oswalt (Ethan Hawke) zieht mit seiner Familie in ein Haus, in dem kürzlich die Bewohner grausam ermordet wurden © Wild Bunch Germany

Das Beste aus 2 Horror-Genres
Sinister
verbindet geschickt die zwei momentan erfolgreichsten Sub-Genres des Horrorthrillers: den Gruselhaus- und den „Found Footage“ (gefundenes Filmmaterial)-Film. Mit allerlei Tricks, manchmal leider auch aus der Klischee-Kiste, und effektreicher Musik schafft es Regisseur Scott Derrickson, den Zuschauern einen ordentlichen Schrecken einzujagen. Dass die Story um die mit einem Fluch belegten Filmrollen schnell den Pfad der Logik verlässt, verzeiht man dem simplen, aber effizienten Thriller gerne. Durch gut platzierte Schockmomente kommt man gar nicht erst ins Grübeln, etwa warum der geplagte Schriftsteller wider besseres Wissen todsicher die falsche Entscheidung trifft.

Fazit: Sinister bedient sich aus vielen Genre-Klassikern, wie Shining, Paranormal Activity und The Ring. Daher gibt’s größtenteils gut gemachtes Gruselkino der alten Schule, selbst wenn der Schocker nicht gänzlich ohne blutige Ausrutscher auskommt.  

Sinister (USA 2012)
Regie: Scott Derrickson
Drehbuch: Scott Derrickson, C. Robert Cargill
Darsteller: Ethan Hawke, Juliet Rylance
Länge: 110 Minuten
Start: 22. November 2012

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