Musik des Jahres: Die 10 besten Alben 2012
17.11.2012
, Autor:Marco Demuth
© MensHealth.de
Frank Ocean – Channel Orange
erschienen bei Island (Universal)
Frank Oceans "Channel Orange" ist DAS R&B-Album des Jahres. Keine nervigen Stampfrhythmen oder billigen Sounds, das Debüt des 24-jährigen Hip-Hoppers ist voll mit coolen, melancholischen Songs und bitteren und düsteren Geschichten aus Kalifornien.
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Japandroids – Celebration Rock
erschienen bei Polyvinyl (Cargo Records)
Wie hört sich eigentlich die Zukunft des Rock’N’Roll an? Genau so! Die beiden Jungs aus Vancouver (Kanada) bringen es auch mit ihrem zweiten Album wieder auf den Punkt: Ihr Rock’N’Roll braucht eine Gitarre, ein Schlagzeug, zwei Sänger. Mehr nicht. Beeindruckend unverkrampft und kompromisslos.
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Tame Impala – Lonerism
erschienen bei Modular (Rough Trade)
Mit ihrem zweiten Album "Lonerism" hat die australische Band Tame Impala eines der besten Rock-Alben des Jahres hingelegt. Und das, obwohl es hier sehr entspannt zugeht. Die drei Australier vermischen Psychedelic-Pop und Space-Rock zu 12 Songs, die im Gedächtnis bleiben.
Kendrick Lamar – Good Kid M.a.a.d City
erschienen bei Interscope (Universal)
Geschichten über das Leben, die Straße und den Alltag in Compton, Los Angeles. Ohne Gangster-Mythos, nicht romantisch, sondern realistisch bis melancholisch. Die mit Abstand beste Rap-Platte des Jahres.
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Chromatics – Kill For Love
erschienen bei Italians Do It Better (Rough Trade)
80 Minuten mit wunderschönen Pop-Songs, die man am besten als Alternativ-Soundtrack zum Film „Drive“ mit Ryan Gosling hört. Die Band um Johnny Jewel aus Orgeon liefert 16 Tracks mit knisternden Sounds, einer dominanten E-Gitarre, Synthie-Pop, Shoegaze- und Ambient-Musik. Perfekt zum Chillen.
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Plan B – Ill Manors
erschienen bei Warner Music
"Ill Manors" ist die musikalische Untermalung vom Überleben im Londoner East-End, der Soundtrack zum gleichnamigen Ghetto-Dokumentarfilm. In den Song geht's um deprimierende Geschichten von hoffnungslosen und gescheiterten Menschen, die aus ihrer Lebenssackgasse keinen Ausweg finden werden. Ben Drew macht auf seiner dritten Platte keinen Soul-Pop mehr, sondern knallharten Straßen-Rap mit teils wütenden Anklagen. Dazu mischt er Old-School-Hip-Hop-Klänge, Funk-Einflüsse und coole Grooves.
Kraftklub – mit K
erschienen bei Vertigo Berlin / Universal
Die Chemnitzer Rockband Kraftklub mag keine Schubladen und fusionierte kurzerhand Indie-Rock mit Rap. Folge: 13 coole, geradlinige Songs, die Spaß machen. Kraftklub sind mit ihren launigen und zeitgemäßen Texten die Newcomer 2012.
Jack White – Blunderbuss
erschienen bei XL/Beggars Group / Indigo
Jack White aus Detroit, Frontmann der Bands The White Stripes, The Raconteurs, The Dead Weather, hat eine spektakuläre Solo-Platte hingelegt, die sein ganzes musikalisches Spektrum offenbart – von klassischer Rock-, Blues- bis Folk-Musik. Das kreativste Album des Jahres.
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The Weeknd – Trilogy
erschienen bei Republic/Universal
Der Kanadier Abel Tesfaye klingt fast wie Michael Jackson. Mit der Wiederveröffentlichung seiner 3 Mixtapes aus 2011 als neu gemasterte Album-Trilogie erfindet er den R&B nicht neu, gibt dem Genre aber ähnlich wie Frank Ocean neue Impulse. Die Musik ist eine spannende Mischung aus düsterem R&B und Indie, die Texte handeln von Sex, Drogen und Selbsthass. Das 3-Stunden-Werk gehört in jede Black-Music-Sammlung.
Crystal Castles – (III)
erschienen bei Polydor (Universal)
Die dritte Platte des kanadischen Elektro-Duos setzt wieder einmal Maßstäbe im Bereich Synthie- und Elektronik-Musik. Mit coolen Samples, Computer-Tunes, Hallgesang und vielen weiteren Klangexperimenten.









































Die 10 besten Alben 2012