Heft 06/2012
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Alle Themen (87) zu: Durchfall

05.03.2012

Wirkung, Mangel-Symptome und Ursache von Vitamin C

Vitamin C ist der Star unter den Vitaminen, geradezu ein Heilsbringer: Eine riesige Schar von Experten streitet sich darum, ob Vitamin C bei Erkältung hilft oder sogar den Krebs bekämpft. Eines steht fest: Ohne die so genannte Ascorbinsäure läuft nicht viel. Diese Erfahrung haben bereits viele Seeleute mit Zahnlücken machen müssen, die ohne ausreichend frische Nahrung in See gstochen sind. Die Vitaminmangelkrankheit Skorbut äußert sich durch Muskelschwund, Fieber, Durchfall und eben auch Zahnausfall.

120 bis 200 Milligramm täglich soll man zu sich nehmen, so die Empfehlung der meisten Experten. Mit viel Obst und vor allem Zitrusfrüchten wie Orangen und Mandarinen st das locker zu schaffen. Wer darauf keine Lust hat, dem ist mit synthetischem Vitamin C in Form von Brausetabletten geholfen oder sogar in Form reinen Vitamin-C-Pülverchens.

Vitamin C-haltige Lebensmittel
Doch welche Lebensmittel enthält die größte Menge an Vitamin C? Obstsorten wie Äpfel oder Bananen enthalten nur etwa 12 beziehungsweise 11 Milligramm Vitamin C pro 100 Gramm Frucht. Hagebutte hingegen ist ein Vitamin C-Bunker. Ihre Früchte enthalten stolze 1250 Milligramm Vitamin C pro 100 Gramm. Mehr zum Thema Vitamin C erfahren Sie hier.

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05.03.2012

Wirkung von Vitamin B1, Mangel-Symptome und ihre Ursachen

Vitamin B1 (Thiamin) hilft Ihnen, die Nerven zu behalten, denn es liefert die nötige Energie, um die Nervenzellen anzukurbeln und die Synapsen auf Trab zu halten. Weiteres Plus: Vitamin B1 bringt Ihren Kohlenhydratstoffwechsel in Gang und unterstützt so eine figurbewusste Lebensweise. Vitamin B1 ist lebensnotwendig und deshalb überall im Körper verteilt, sowohl im Gewebe als auch in den Organen und der Muskulatur.

Vorkommen von Vitamin B1
Vitamin B1 kommt sowohl in tierischen als auch in pflanzlichen Lebensmitteln vor. Gute Quellen sind Schweinefleisch und Vollkorn. Da es sich bei Vitamin B1 um ein wasserlösliches Vitamin handelt und nur in kleinen Mengen vom Körper gespeichert werden kann, muss Vitamin B1 regelmäßig mit der Nahrung aufgenommen werden. Nur dann ist die ausreichende Versorgung gesichert.

Enthalten ist Vitamin B1 vor allem in Hülsenfrüchten, Vollkornprodukten, Schweinefleisch und Leber. Die empfohlene Tagesmenge beträgt etwa 1,3-1,6 Milligramm. Mangelerscheinungen sind Müdigkeit, Gedächtnisschwäche, Durchfall, Übelkeit und Appetitlosigkeit. Risiken bei Überdosierung sind Kopfschmerzen, verstärkte Nervosität, rasender Puls, Schweißgeruch, Schwächeanfälle und allergische Reaktionen.


Die empfohlene Tageszufuhr von Vitamin B1 ist beispielsweise in
150g Schweinefilet
75g Weizenkeime
300g Vollreis enthalten.

Schleckermäuler aufgepasst! Zucker steigert den Bedarf an Vitamin B1. Bei der Verwertung von Zucker wird aber gleichzeitig Vitamin B1 abgebaut. Im Umkehrschluss kann das Vitamin seine eigentlichen Aufgabe nicht mehr wahrnehmen.

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05.03.2012

Wirkung, Mangel-Symptome und ihre Ursachen von Vitamin B

Bei Vitamin B handelt es sich um eine Vitamingruppe, unter der die 8 B-Vitamine zusammengefasst sind. Dazu zählen: Vitamin B1, B2, B3, B5, B6, B7, B9 und B12. Die Gruppe der wasserlöslichen B-Vitamine kommt in tierischen und pflanzlichen Lebensmitteln vor, nur Vitamin B12 kann im menschlichen Organismus gespeichert werden. Die B-Vitamine dienen in erster Linie der Anregung des Stoffwechsels. Da dieser in fast alle Bereiche des Körpers einwirkt, sind die Vitamine der Vitamin B-Gruppe für den menschlichen Organismus von extremer Wichtigkeit.

Enthalten sind die B-Vitamine unter anderem in Fisch, Leberprodukten, Broccoli, Spinat, Grünkohl oder Milchprodukten. Die empfohlene Tagesmenge liegt zwischen 1,4-2 mg. Mangelerscheinungen treten ganz unterschiedlich auf. Je nach Vitamin B-Art können dies Verdauungsprobleme, Krämpfe, Kopfschmerzen, Hautrisse, Lichtempfindlichkeit, Durchfall, Appetitlosigkeit, Depressionen, taube Muskeln, Blutarmut, Müdigkeit, Reizbarkeit, Haarausfall, Unfruchtbarkeit, Immunschwäche und Störungen des Nervensystems sein.

Risiken bei Überdosierung sind ebenfalls nach der Vitamin B-Art zu unterscheiden. So kann es zu geröteter Haut, Schwindelanfällen, Darmstörungen, Lichtempfindlichkeit, Neurologischen Störungen oder auch Verzögerungen bei der Insulinausschüttung kommen.

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05.03.2012

Wirkung, Mangel-Symptome und ihre Ursachen von Vitamin D

Vitamin D macht Knochen stark, unterstützt deren Neubildung und hält die Zähne gesund. Zwar kann der Körper Vitamin D selbst herstellen – trotzdem sollten Sie es in der Ernährung nicht zu kurz kommen lassen. Die Kombination aus der richtigen Ernährung und dem regelmäßigen Aufenthalt im Sonnenlicht macht Vitamin D zu einem wahren Wunder-Vitamin. Fehlt es hingegen an Sonneneinstrahlung, gelingt es dem Körper nicht mehr, den Vitamin-D-Bedarf zu decken. Achtung: Gerade für Vegetarier ist es (besonders in den dunklen Wintermonaten) wichtig, den zusätzlichen Vitamin-D-Bedarf täglich zu decken: Denn Vegetarier nehmen über die Nahrung bis zu 50 Prozent weniger Vitamin D auf als ihre Fleisch und Fisch essenden Mitmenschen.

Vorkommen von Vitamin D: Vitamin D ist unter anderem enthalten in Fleisch und Fisch. Die empfohlene Tagesmenge liegt bei etwa 5 Milligramm. Mangelerscheinungen: Bei Vitamin-D-Mangel wird nicht genügend Calcium in den Knochen gelagert. Die Folge sind biegsame Knochen und Knochenerweichung. Akute Symptome sind Nervosität, Reizbarkeit und Muskelschwäche. Risiken bei Überdosierung: Brechreiz, Durchfall, Schwäche, Kopf- und Gelenkschmerz. Auf Dauer verkalken Nieren, Lunge und Blutgefäße.

Die empfohlene Tageszufuhr von Vitamin D ist zum Beispiel in
100g Heilbutt
80g Hering
70g Sardinen
100g Kalbfleisch enthalten.

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