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Alle Themen (240) zu: Herzinfarkt

10.03.2015

Wut

Manche Männer sind durch ihre Wut berühmt geworden. Ob auf dem Fußballplatz oder am Filmset: Kerle wie Eric Cantona oder Klaus Kinski bleiben vor allem wegen ihres aggressiven Gemüts in Erinnerung. Beide Fälle zeigen aber auch die schädliche Wirkung der Wut. Stand sie dem einen bei der Fußballkarriere im Weg, sind die Ausraster des anderen beliebte Youtube-Videos geworden – zur Belustigung.

Das Problem an der Wut ist, dass sie einen plötzlich befällt und dabei eine so heftige Emotion auslöst, dass die Kontrolle darüber oft schwierig ist. Wer häufig in diese Situation gerät und seine Wut meist aggressiv an anderen auslässt, der gilt als Choleriker und damit wie Kinski oder Cantona als sozial unverträglicher Mensch. Aber Wutanfälle haben nicht nur Folgen für ihr Sozialleben, auch Ihre Gesundheit leidet womöglich darunter. 

Wütendes und aggressives Verhalten kann auf verschiendeste Art und Weise gesundheitsschädlich wirken. Auf lange Sicht haben Choleriker unter anderem ein erhöhtes Risiko einen Herzinfarkt oder Herzkreislauferkrankungen zu erleiden. Kurzfristig begeben sich vor allem Männer aufgrund ihrer Wut in gefährliche Situation. So das Ergebnis einer US-Studie der University of Missouri, die Patienten in einer Notaufnahme nach den Unfallursachen befraten. Bei den Männern reichte schon der kleinste Anflug von Wut, um das Unfall- und Verletzungsrisiko stark steigen zu lassen.  

Tipp: Bei einem Wutanfall im Büro oder überall dort, wo sie nicht laut schreien oder in die nächste Wand boxen sollten, gilt ein Glas Wasser als Soforthilfe. Zügig getrunken, aktiviert es das beruhigende parasympathische Nervensystem.

25.02.2015

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29.01.2015

Start frei für die Laufsaison

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16.01.2015

Wie Sie sich ohne Tabak sofort besser fühlen

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06.01.2015

Gesundheitsrisiko Übergewicht

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24.11.2014

Gesünder in 5 Minuten

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14.11.2014

Am 14.11 ist Welt-Diabetes-Tag

Aus einer Krankheit der "Alten" ist inzwischen eine Volkskrankeit geworden. Denn auch immer mehr junge Menschen erkranken an Diabetes. Grund genug, sich der Stoffwechselkrankheit etwas genauer zu widmen

31.10.2014

Abnehmen durch Krafttraining?

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10.09.2014

Wie gesund leben Sie wirklich?

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22.08.2014

Doping

Doping oder Dopen bedeutet die Einnahme von unerlaubten Substanzen oder die Nutzung von unerlaubten Methoden zur Leistungssteigerung. Die Einnahme solcher Substanzen hat meist negative gesundheitliche Folgen. Darüber hinaus führt Doping zu einer ungleichen Chancenverteilung im Sport und ist daher weitestgehend verboten.
Unter den Dopingmitteln gibt es mehrere Arten: Mittel, die man kurz vor dem Wettkampf einnimmt, langfristig wirkende Mittel und Blutdoping. Am stärksten verbreitet sind langfristig wirkende Mittel wie anabole Steroide, die vor allem auch unter Hobbysportlern genutzt werden, um die Proteinsynthese zu steigern, was zu einer Zunahme von Muskelmasse bei gleichzeitigem Fettabbau führen kann. Allein in Deutschland sollen etwa eine Millionen Freizeitsportler zu unerlaubten Mitteln greifen. Aber auch Stimulanzien und Narkotika stehen teilweise auf der Liste der Welt-Anti-Doping-Agentur (WADA). Es gibt aber auch kurz-und langfristig leistungssteigernde Substanzen, die nicht unter Doping fallen: Kreatin ist nicht auf der Liste der WADA, Koffein seit 2004 ebenfalls nicht mehr.

Vor 50 Jahren begannen Athleten, sich vier bis acht Wochen vor dem Wettbewerb Blut abzupumpen, um es wenige Tage vor dem Wettbewerb wieder einzuspritzen. „Diese Methode hat aber nichts gebracht, so dass es heute niemand mehr macht“, erklärt Sportmediziner Gerd E. Pfeiffer.

Wichtige Doping-Mittel:
Epo (Erythropoietin):  eines der am häufigsten verwandten Dopingmittel der Tour de France-Fahrer. Das Nieren-Hormon stimuliert die Produktion von roten Blutkörperchen im Knochenmark. Makaber: Es wird häugig aus Leichen gewonnen, da künstlich hergestelltes Epo leichter nachweisbar ist. Der Hämatokrit (der Anteil roter Blutkörperchen) klettert durch Epo in die Höhe. Gefahr: Wird das Blut zu dickflüssig, drohen Herzinfarkt, Hirnschlag und Embolien. Epo hat dadurch einigen Radrennfahrern bereits das Leben gekostet.

PFC (Perfluorcarbon): eine bereits länger bekannte Fluorverbindung, die Sauerstoff bindet. Vorteil: Der Hämatokrit steigt nicht an. PFC wird wegen der starken Wirkung vorzugsweise inhaliert, zerstört aber mittelfristig die Lunge. Nachweisbar ist es über einen Atemtest.

Künstliches Blut: Weniger Nebenwirkungen versprechen "künstlicher Sauerstoffträger", basierend auf Schweinehämoglobin. Im Tierversuch ist die die Wirksamkeit von künstlichem Blut bereits nachgewiesen worden. Die Anwendungsgebiete reichen vom Blutersatz in medizinischen Notfällen bis zur Kosmetik.

Hemopure: Salzlösung aus Rinderhämoglobin. Hemopure bringt ein Prozent mehr gebundenen Sauerstoff ins Blut. Es ist schnell zu entdecken und kann ein Immunschock wegen der körperfremden Eiweiße zum Tod führen.

Gentechnisch verändertes Blut: Doping-Substanz der Zukunft:. Menschlichem Hämoglobin wurden bereits Erbinformationen von Tieren eingepflanzt.

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