Affäre

Jeder zehnte Deutsche ist schon mal fremdgegangen

Eine Affäre ist im Prinzip nichts weiter als ein sexuelles Abenteuer, das man auf längere Zeit eingeht – und das meist obwohl man in einer Beziehung lebt. Deshalb wird eine Affäre auch oft als Dreiecksbeziehung bezeichnet. Aber Affären können auch unter Singles entstehen: Hier geht es dann bloß darum Sex zu haben – nicht mehr und nicht weniger. Wenn Sie sich also auf eine Affäre einlassen, sollten Sie sich keine Hoffnung auf mehr machen.

Affären und Lügen: Die häufigsten Trennungsgründe

Laut einer Studie von Elitepartner*, in der rund 11.900 Teilnehmer befragt wurden, gaben 72,4 Prozent an, dass Fremdgehen – also eine Affäre haben – einer der Hauptgründe für eine Trennung sei. Dicht gefolgt davon, wenn der Partner unehrlich ist oder lügt. Eine weitere Studie vom Dating-Portal Elitepartner* ergab, dass jeder fünfte Deutsche seinen Partner schon einmal betrogen hat – und das obwohl derjenige in einer Beziehung lebt. Außerdem kam heraus, dass auch der Wohnort ausschlaggebend für die Treue ist: Denn in der Großstadt geht jeder Dritte fremd – das sind 23,5 Prozent der Frauen und 30,3 Prozent der Männer. Aber wo beginnt die Untreue und wo beginnt eine Affäre? Während bei Männern der Betrug beim Sex beginnt, beginnt bei Frauen die Untreue bereits beim Küssen. Dennoch sind beide Geschlechter in einem einig: Eine Affäre basiert auf körperlichem Kontakt.

Wer geht öfters fremd?

Nun ist es raus: Die britische Dating-Agentur „Coffee & Company“ soll herausgefunden haben, dass mehr Frauen ihren Partner betrügen als umgekehrt. Unter den 3000 befragten Teilnehmern würden rund 25 Prozent der Frauen eine Affäre eingehen, während es bei den Männern nur 9 Prozent sind. Aber was sind die Gründe für eine Affäre? Dies hat bei Männern und Frauen unterschiedliche Gründe: Während Männer vor allem den Reiz an etwas Neuem sehen, basiert eine Affäre seitens der Frau meistens auf emotionalen Gründen. Sie geht fremd, weil sie in der Beziehung nicht mehr glücklich ist und zu wenig Aufmerksamkeit und Zuwendung des Partners bekommt.
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*Quellen: Elitepartner-Studie 2014 und Elitepartner-Studie 2012

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