Analverkehr

Alles über Analverkehr

Für viele Frauen (und auch Männer) ist Analverkehr ein Tabuthema. Schade eigentlich. Denn wenn ein Paar sich auf das Abenteuer Analsex einlässt, bedeutet es zumeist einen Lustgewinn für beide Partner. Statt darüber zu schweigen, sollten Sie und Ihre Liebste sich also fragen:  

Was ist Analverkehr? 

Fakt ist: Wird Analverkehr richtig vorbereitet und gehen Sie behutsam dabei vor, kann der Sex für beide Seiten sehr erregend sein. Der Anus ist eine erogene Zone, in der sich zahlreiche Nervenenden bündeln. Und die meisten Vorurteile, etwa dass Analsex schmutzig sei oder üble Folgen für Ihre Gesundheit haben könne, lassen sich bei näherem Hinsehen nicht bekräftigen.

Hilfsmittel schützen und verhindern Schmerzen beim Analsex

Doch bevor Sie loslegen, hören Sie auf unseren Analsex-Ratgeber und lassen Sie uns erstmal über das Equipment reden:

  • Ein Gleitmittel sorgt beim Analverkehr nicht nur für leichteres Eindringen, es verhindert auch die Wundreibung beim Sex. Denn im Vergleich zur Vagina kann der Anus nicht selbstständig für Feuchtigkeit sorgen. Ohne Gleitmittel wird Analverkehr eine schmerzhafte Angelegenheit für beide Partner.
  • Ein Kondom schützt beim Analsex vor Geschlechtskrankheiten und Infektionen und sollte gerade bei einer neuen Partnerin Pflicht sein. Besonders dünne Kondome der Kategorie "gefühlsecht" sind für Analsex weniger geeignet, bevorzugen Sie strapazierfähige Kondome. Im Handel gibt's beispielsweise Kondome speziell für den Analsex. Außerdem sollten Sie bei der Wahl des Gleitgels darauf achten, dass es sich mit dem Material des Kondoms gut verträgt. Silikonhaltige Gleitmittel können Latexkondomen zum Beispiel hart zusetzen und sie porös werden lassen. 
  • Sextoys sind kein Muss, ein sogenannter "Butt-Plug" (zu deutsch: Po-Stöpsel) kann aber dabei helfen, den Anus Ihrer Liebsten durch eine sanfte Dehnung besser auf den Analverkehr vorzubereiten.

Wichtig ist die Hygiene beim Analverkehr

In erster Linie ist es natürlich wichtig, dass der Anus gründlich gesäubert wird. Vor allem dann, wenn Sie Lust haben, Ihre Liebste auch mit der Zunge anal zu verwöhnen. Beachten Sie diese 3 Hygiene-Tipps

  • Beginnen Sie das Vorspiel zum Analverkehr gemeinsam unter der Dusche. Seifen Sie die Gute hingebungsvoll und zärtlich ein, so dass sie sich rundum wohl und sauber fühlt.
  • Eine Darmspülung vor dem Analverkehr ist übrigens nicht unbedingt notwendig, da der Enddarm lediglich ein Durchgangskanal ist. Es sei denn, Ihre Liebste fühlt sich damit wohler. Ansonsten reicht die Reinigung unter der Dusche völlig aus.
  • Benutzen Sie für die optimale Hygiene immer ein frisches Kondom, wenn Sie während oder nach dem Analverkehr in den Vaginalverkehr übergehen wollen. Sollten Sie gar kein Kondom beim Analverkehr benutzen, ist der Wechsel tabu, bis Sie Ihren Penis gründlich gereinigt haben.

Oft kommt es zu Schmerzen beim Analverkehr, wenn nicht für genügend Gleitmittel gesorgt wurde – dann reibt Haut auf Haut. Diese Wundreibung kann schmerzhaft für beide Seiten sein. Während die Vagina von selbst für genügend Feuchtigkeit sorgen kann, hat der Anus diese Fähigkeit hingegen nicht. Besorgen Sie sich deshalb ein gutes Gleitgel, das Schmerzen beim Analverkehr durch zu starke Reibung verhindert.

Behutsam bedeutet schmerzfrei

Wenn Sie den Analsex zu forsch angehen, kann das ebenfalls in unangenehmen Schmerzen für Ihre Liebste enden. Sicher wollen Sie ihr nicht den Spaß am Analverkehr verderben. Sorgen Sie deshalb bei ihr für die nötige Entspannung, etwa durch eine sanfte Po- oder Anus-Massage. Auch sollten Sie den Analverkehr besonders langsam und ruhig angehen, gerade beim ersten Mal.

Lassen Sie sich besonders viel Zeit beim Eindringen und wagen Sie sich nur so weit vor, wie es Ihrer Angebeteten gefällt. Auf wildes Gerammel und harte Stöße sollten Sie beim Sex übrigens besser verzichten: Was Sie vielleicht aus Pornos kennen, bedeutet für Ihre Partnerin meist nur eines: Schmerzen!

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