Bondage

Bondage: Fesselnder Sex

Die Handschellen klicken an Ihren Handgelenken, jetzt sitzen Sie fest. Ihre Liebste hat Sie ans Bett gefesselt, Sie sind ihr ausgeliefert. Ist das jetzt die Strafe dafür, dass Sie vergessen haben, den Abwasch zu erledigen? Wir glauben eher, Ihre Liebste hat Bondage für sich (und Sie) entdeckt und macht Ihren Sex noch fesselnder. 

Übersetzen könnte man Bondage unter andem mit Unfreiheit und Gefangenschaft. Und letztere Begriffe beschreiben auch ziemlich genau die Erotik, die diese Sex-Spielart ausmacht: Unterwerfung ist sexy (für manche). Bondage ist das B in BDSM, im Volksmund besser als Sado-Maso bekannt. Und das soll Sie jetzt anmachen?

Zumindest ausprobieren könnten Sie Bondage einmal. Dabei sollten Sie auch die Rollen wechseln –  beim nächsten Mal fesseln Sie Ihre Liebste. Dabei ist es beim Gefesselten vor allem das Gefühl, ausgeliefert zu sein und nicht aktiv beim Sex werden zu können – sich also seinem Partner hinzugeben. Bondage-Liebhaber sprechen auch von der Lust, die Fesseln auslösen oder die Befreiungsversuche, die sie anregen. Hier gilt eben: Probieren Sie es aus.     

Beim Bondage gibt es die verschiedensten Möglichkeiten und Teckniken, seinen Partner zu fesseln.

  1. Handschellen sind wohl eine der einfachsten Bondage-Methoden. Wenn Sie nicht gerade zusätzlich noch auf die Schmerzen aufgescheuerter Handgelenke stehen, benutzen Sie gepolsterte Handschellen. 
  2. Das Bondage-Seil verlangt mehr Technik erlaubt aber auch andere Körperteile zu fixieren.  
  3. Zum Fesseln eignen sich aber auch Haushaltsgegenstände: Schal oder Krawatte können zum Bondage-Instrument werden. Sogar Frischhaltefolie eignet sich zur Umfunktionierung, dem sogenannten Folien-Bondage. 

Aber bevor Sie jetzt wild drauf losfesseln oder Sie irgendwo festgebunden werden. Einige Regeln sollten Sie beim Bondage beachten. 

  1. Zwar ist beim Bondage einer der Partner der Unterworfene, jedoch hat der Gefesselte das letzte Wort. Heißt: Wenn Ihre Partnerin das Spiel beenden möchte, wird es beendet! Überlegen Sie sich am besten ein Wort oder eine Geste, bei der das Spiel sofort beendet wird. 
  2. Je nachdem, welche Fesseltechnik Sie beim Bondage nutzen, sollten Sie sicherstellen, dass sie die Fessel auch lösen können. Bei Handschellen sollte etwa ein Zweitschlüssel an einem bestimmten Ort verwahrt werden, beim Fesseln mit Seil kann etwa ein griffbereites Cuttermesser zur Not den Unterworfenen befreien. Allgemeien gilt: Besorgen Sie sich je nach Fesseltecknik genügend Infos zur Sicherheit und möglichen Gesundheitsrisiken.  
  3. Ist zuviel Alkohol im Spiel, kann Bondage gefährlich werden – vor allem dann, wenn es zu Missverständnissen oder der Nichtbeachtung obiger Regeln kommt. Im Rausch sollten Sie also besser auf Bondage verzichten. 

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