Computerspiele

 Video-Spiele verbessern die visuelle Wahrnehmung

Wer gerne Computerspiele zockt, ist häufig mit vielen Klischees konfrontiert. Kurz zusammengefasst: Computerspiele machen fett, einsam und blöd. Dass das nicht stimmt, hat sich vor allem in den letzten Jahren gezeigt. Insbesondere neue Spielekonsolen beweisen das Gegenteil. Mit den richtigen Spielen können Sie sich sogar klug und fit daddeln.

Computerspiele werden nämlich längst nicht mehr nur noch über Joystick, Gamepad und Co. gesteuert. Bei Fitnessspielen auf Konsolen wie Xbox Kinect oder Nintendo Wii ist voller Körpereinsatz gefragt. Ob Boxen, Yoga oder Ski-Springen: Gesteuert werden die Computerspiele, indem Sie Ihren Körper bewegen. Dabei können Sie ganz schön ins Schwitzen kommen. 

Aber selbst wenn Sie Computerspiele als Entspannung betrachten und Sie lieber zurückgelehnt im Sessel zocken, kann die Daddelei positive Nebeneffekte haben. So konnten US-amerikanische Forscher der Universität Rochester in New York zeigen, dass actiongeladene Ballerspiele das Gerhirn trainieren. Die Probanden verbesserten durch die Computerspiele ihr Sehvermögen.

Die richtige Dosis: Auch wenn Computerspiele ihren schlechten Ruf längst verloren haben: Daddeln Sie besser nicht zuviel. Denn Games können süchtig machen. In einer deutschen Studie sprachen Spieler auf Bilder aus einem Computerspiel ähnlich an wie auf Erotikfotos – für die Forscher ein deutliches Anzeichen des Suchtpotenzials. Die Sucht hat bereits erste Todesopfer gefunden: Im Zocker-Mekka Südkorea starben schon mehrere Menschen nach Computerspielmarathons – sie daddelten länger als 50 Stunden am Stück.  

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