Diskomuskeln

Dicke Muskeln, kleines Hirn?

Unter Diskomuskeln versteht man Muskeln, die hauptsächlich aus ästhetischen Gründen trainiert werden, um in der Disko oder dem Freibad gut auszusehen. Vor allem Arme, Schulterpartie, Brust und Bauch sind dabei sehr beliebt, um enge Shirts imposant auszufüllen. Wird solch ein Training aber zu einseitig und andere Muskeln vernachlässigt, kann es zu Dysbalancen kommen: Ihre Proportionen sind nicht mehr symmetrisch, Haltungsfehler entstehen. Trainieren Sie die Diskomuskeln besonders gerne, sollten Sie also auf ein paar Dinge achten.

Gegenspieler Trainieren: Für dicke Arme sollten Sie nicht nur den Bizeps trainieren, sondern mindestens im gleichen Maß den Trizeps, damit das Gesamtbild stimmig ist. Gleiches gilt für alle anderen Gegenspieler-Muskeln, wie: Rücken und Brust, vordere Schulter und hintere Schulter, Beinbeuger und Beinstrecker.

Rotatoren und Tiefenmuskulatur: Diese tieferliegenden Muskeln haben eine stabilisierende Funktion und sollten vor dem Training gut aufgewärmt werden, um Verletzungen an Gelenken und Sehnen vorzubeugen. Am besten geht dies durch Übungen auf einem instabilen Untergrund und mit elatischen Gummibändern

Tipp: Bei einem starken Fokus auf die Diskomuskeln sollten Sie auf keinen Fall den Rücken vernachlässigen. Trainieren Sie den Rücken und die hintere Schulterpartie regelmäßig. Und: Nehmen Sie eine aufrechtere Position ein und Ihre Diskomuskeln kommen besser zur Geltung.

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