Eifersucht

Eifersucht: Krankhafte Verlustängste oder alltägliches Gefühl?

Es gibt wohl keine Beziehung, in der Eifersucht keine Rolle spielt. Wie stark jedoch Eifersucht des Partners oder der Partnerin die Beziehung beeinflusst, ist höchst unterschiedlich. In so mancher Partnerschaft läuten schon die Alarmglocken, wenn der oder die Liebste zu spät von der Arbeit nach Hause kommt. In anderen Beziehungen ist erst Sex mit ein echter Seitensprung, der Eifersucht auslöst. 

Wie Eifersucht entsteht, ist selbst ein Streitthema: Behaupten einige Forscher, Eifersucht entstehe aus Minderwertigkeitsgefühlen, erklären andere sie über die Evolution. Einig sind sich die Forscher hingegen darin, dass Frauen und Männer unterschiedlich eifersüchtig sind. Haben Männer vor allem Angst, dass Ihre Liebste mit einem Anderen schläft, fürchten sich Frauen davor, Ihr Partner könnte tiefere Gefühle für eine andere Frau entwickeln.

Bei beiden Geschlechtern ist die Angst aber meist unbegründet. Im Kopfkino läuft ein Horrorstreifen, in den Hauptrollen der Partner und jemand anderes beim Betrügen. Aber wie bei den meisten Spielfilmen, ist die Handlung frei erfunden. Eifersucht ist also in den meisten Fällen ein Hirngespinst.    

Tipp: Reden Sie miteinander! Das beängstigende Gefühl der Eifersucht verstärkt sich, wenn Sie damit alleine bleiben. Idealerweise können Sie über Ihre Ängste gleich mit dem Objekt Ihrer Furcht sprechen – Ihrer Partnerin. Verzichten Sie aber dabei auf Anschuldigungen wie "Du machst...", sondern sprechen Sie über Ihre Gefühle. Etwa: "Ich habe Angst, dass..."

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