Ernährungsumstellung bei Laktoseintoleranz unerlässlich

Gesättigte Fette in Milch können das Blutprofil verbessern

Bei einer Laktoseintoleranz handelt es sich um die wohl häufigste  Nahrungsmittelunverträglichkeit weltweit. Rund 90 Prozent aller Menschen können Laktose (Milchzucker) nicht verdauen. Wer regelmäßig nach dem Genuss von Milch und Milchprodukten (wie Sahnesauce oder Eis) mit Blähungen, Völlegefühl, Krämpfen und vor allem Durchfall zu kämpfen hat, sollte sich auf eine Laktoseintoleranz hin testen lassen. Auch Mundgeruch, ständiges Aufstoßen und Übelkeit können auf eine Laktoseintoleranz hindeuten. Laktoseintoleranz ist an sich zwar keine Krankheit, die man heilen könnte, aber den Enzymmangel kann man trotzdem nicht beheben – Sie müssen sich damit arrangieren. Je konsequenter man auf Milchzucker verzichtet, umso weniger Beschwerden hat man. Im Klartext bedeutet das für Sie zu allererst eine Ernährungsumstellung. Laktose ist nicht nur in Milch und Milchprodukten, sondern auch in vielen anderen Nahrungsmitteln – besonders in Fertigprodukten – enthalten. Beim Einkauf müssen Sie also ganz genau nachlesen, ob Laktose als Inhaltstoff aufgelistet ist. Allerdings gibt es heutzutage eine Vielzahl ein speziellen Lebensmitteln für Menschen mit Laktoseintoleranz - wie laktosefreie Milch, Joghurt & Co.

Tipp: Achten Sie beim Einkauf auf die Zutatenliste! Hinter diesen Namen versteckt sich Laktose: Butter, Buttermilch (-pulver), Creme fraîche, Dickmilch, entrahmte Milch, (Frisch-) Käse, Joghurt (-pulver), Kaffeesahne, Kefir (-pulver), Kondensmilch, Kuhmilch (-pulver), Lactose bzw. Laktose, Laktose-Monohydrat bzw.  Lactose-Monohydrat, Magermilch (-pulver), Milch (-pulver), Milcherzeugnis, (Milch-) Schokolade, Molke (-pulver), Milchzubereitung, Milchzucker, Molkenerzeugnis, Rahm, Rohmilch, Sahne (-pulver), saure Sahne & süße Sahne, Sauermolke (-pulver), Schafsmilch, Schmand, Schokoladenzubereitung, Süßmolke (-pulver), Vollmilch, Ziegenmilch