Fett

In Lachs, Oliven und Öl stecken gesunde Fette

Fett ist ein wichtiger Teil der Ernährung und ist der energiereichste Nährstoff. Ohne Fette könnten die Menschen nicht überleben, denn Fette – auch Lipide genannt – erfüllen wichtige Funktionen im menschlichen Organismus: Die Hauptaufgabe vom Fett besteht darin, den Körper mit Energie zu versorgen. Außerdem dient Fett als Träger von Vitamin A, D, E, und K, ist der Baustein der Zellwände und Geschmacksträger. Fett kann aber bei übermäßigem Genuss, sowie der falschen Zusammensetzung der Fette zu Speckpolstern an Bauch und Co. führen: Wir sagen Ihnen hier, welches Fett gut für Ihren Körper ist.

Gute Fette vs. Schlechte Fette    

Unterschieden werden muss in gute und schlechte Fette beziehungsweise Fettsäuren – den Grundbausteinen aller Fette. Schlechte Fette – also Fette mit gesättigten Fettsäuren – findet man häufig in tierischen Fetten, wie zum Beispiel in Wurst, Käse oder fetthaltigen Milchprodukten. Aber auch Süßigkeiten, Chips und Fertiggerichte enthalten viele gesättigte Fettsäuren. Diese Lebensmittel liefern dem Körper nur überflüssige Kalorien und steigern den Cholesterinspiegel. Gesunde Fette – also ungesättigte Fettsäuren – findet man hingegen in kaltgepressten Pflanzenölen; in Fisch wie Hering, Forelle, Lachs oder Thunfisch; oder in Hülsenfrüchten. Vor allem pflanzliches Fett enthält viele ungesättigte Fettsäuren und ist frei von Cholesterin: Oliven-, Raps-, Maiskeim- und Sonnenblumenöl, sowie Nüsse und Sojabohnen zählen zu den bekanntesten pflanzlichen Fetten. Bei den pflanzlichen Ölen sollten Sie aber darauf achten, vor allem kaltgepresste Öle zu benutzen. Diese Öle strotzen nur so von essenziellen – also lebensnotwendigen – Fettsäuren.

Fett in der Ernährung

Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung empfiehlt, dass rund 25 bis 30 Prozent des täglichen Gesamtenergiedarfs aus Fett bestehen soll, das macht zirka 65 bis 80 Gramm Fett pro Tag aus. Bei Menschen die Schwerstarbeit leisten oder bei Sportlern kann der Bedarf an Fett pro Tag auch bei bis zu 40 Prozent liegen. Sie sollten bestmöglich ein Drittel gesättigte Fettsäuren und zwei Drittel ungesättigte Fettsäuren zu sich nehmen. Die übermäßige Zufuhr von Fetten – vor allem von Fetten mit viel gesättigten Fettsäuren – kann auf lange Sicht zu Übergewicht führen. Bei einer ausgewogenen Ernährung, die übrigens auch Kohlenhydrate und Eiweiß berücksichtigt, sollten Sie außerdem auf die Zufuhr der essentiellen Fettsäuren wie Linolsäure und Alpha-Linolsäure achten, denn diese kann Ihr Körper nicht selber herstellen und können nur über die Nahrung aufgenommen werden. Sie finden diese essentiellen Fettsäuren vor allem in pflanzlichen Ölen.

Unsere 3 besten Tipps für den Umgang mit Fetten:

  1. Vorsicht bei versteckten Fetten: Lebensmittel wie Wurst, Käse, Gebäck, oder Süßigkeiten besitzen viele solche versteckten Fette.
  2. Verwenden Sie hochwertiges (kaltgepresstes) Öl: Denn diese Öle haben meist einen hohen Gehalt an ungesättigten Fettsäuren.
  3. Gehen Sie sparsam mit Fetten um! Nutzen Sie beim Braten beispielsweise wenig Öl.

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