Fit mit der Paleo-Diät

Paleo: Die Steinzeit-Diät

Mit einer Paleo-Diät reisen Sie zurück in die Vergangenheit – und zwar in die Steinzeit: Es kommen nämlich nur die Lebensmittel auf den Tisch, die bereits vor zwei Millionen Jahren existierten. Deshalb wird die Paleo-Diät auch als Steinzeit-Diät bezeichnet. Wir folgen den Spuren der Höhlenmenschen und sagen Ihnen hier, was Sie von ihnen und deren Ernährung lernen können.

Paleo: Eine Ernährung wie in der Steinzeit

Stellen Sie sich vor Sie leben in der Steinzeit und müssen Ihr Essen sammeln und jagen. Heißt: Erlaubt sind demnach unverarbeitete, naturbelassene Lebensmittel wie Fleisch und Fisch, sowie Obst, Gemüse, Eier, Nüsse und Honig. Und genau das ist die Basis von Paleo. Landwirtschaftliche Produkte wie Getreide und Milch fallen bei der Ernährung weg. Dasselbe gilt auch für alle industriell gefertigten Lebensmittel: Pizza, Pudding, Pommes und Co. werden vom Speiseplan gestrichen und auch Hülsenfrüchte sind tabu. Demnach ist eine Paleo-Diät gar keine Diät sondern vielmehr eine Ernährungsumstellung.

Erbsen, Linsen & Co. – wieso sollte man Hülsenfrüchte vermeiden?

Hülsenfrüchte wie Erbsen, Linsen und Bohnen gehören nicht zu den vollwertigen Lebensmitteln, die Ihr Körper gut verträgt. Im Gegenteil: Sie enthalten viele Anti-Nährstoffe, die sich nur schlecht verdauen lassen. Zu diesen Anti-Nährstoffen zählen beispielsweise Lektine und Phytinsäure – sie gelten als Schutzschild der Hülsenfrüchte vor Fressfeinden und bewirken auch beim Menschen negative Reaktionen auf den Körper. Indem sich Lektine an die Darmwand heften, wird diese dadurch beschädigt und teilweise sogar durchlässig. Dies führt dazu, dass Lektine in die Blutlaufbahn gelangen und demnach auch andere Organe befallen können. Die Phytinsäure beeinflusst hingegen Mineralstoffe wie Calcium, Magnesium, Zink und Eisen, indem sie diese unlöslich bindet. Die Folge: Dem Körper stehen dann eventuell nicht mehr genügend Mineralstoffe zur Verfügung. Aus diesen Gründen sind Hülsenfrüchte bei der Paleo-Ernährung tabu.

Drei Tipps für Einsteiger, wie Sie Ihre Ernährung laut Paleo umstellen

  1. Essen Sie vollwertige Lebensmittel: Setzen Sie auf Lebensmittel, die die Natur liefert. Dadurch wird Ihre Gesundheit gefördert und Sie werden widerstandsfähig gegenüber Krankheiten.
  2. Vermeiden Sie moderne und verarbeitete Produkte: Dazu gehören vor allem Getreide, Milch, industriell hergestellte Öle, Zucker und künstliche Süßstoffe. 
  3. Tasten Sie sich schrittweise an Ihr Ziel: Vielen mag es schwer fallen auf Getreide & Co. zu verzichten. Beginnen Sie Ihre Paleo-Diät demnach schrittweise – starten Sie beispielweise morgens nicht mit einem Müsli oder Croissant in den Tag, sondern setzen Sie auf Rührei und einen Obstsalat.

Bei der Paleo-Diät gilt die Faustregel: Es dürfen nur Lebensmittel gegessen werden, die in der Erde oder auf Bäumen und Sträuchern wachsen, von oder aus Tieren stammen. Bei der Paleo-Diät sollte man außerdem die Getränke auf Wasser und Tee reduzieren. Hier finden Sie die besten Paleo-Rezpete – gesund, lecker und einfach zum Nachkochen.

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