Gehirnerschütterung

Leichtes Schädel-Hirn-Trauma: die Gehirnerschütterung

Eine Gehirnerschütterung holen sich viele Menschen häufig beim Sport: Sie stürzen vom Fahrrad, prallen beim Kopfball mit einem Mitspieler zusammen oder der Ball knallt mit voller Wucht auf den Schädel. Aber auch eine kleine Unaufmerksamkeit reicht schon aus. Wer mit dem Kopf gegen Wand oder Türkante stößt, kann sich eine Gehirnerschütterung holen. So leicht Sie sich eine Gehirnerschütterung holen, so schwer können ihre Folgen sein.

Denn bei einer Gehirnerschütterung prallt die Hirnmasse an die Schädeldecke. Die Folge: Verletzungen, Blutungen, bis hin zu Durchblutungsstörungen des Gehirns. Deshalb sollten Sie Ihre Gehirnerschütterung unbedingt ernst nehmen. Das bedeutet vor allem, dass Sie sich ausreichend Ruhe gönnen. 3 bis 7 Tage Bettruhe – so wenig Bewegung wie möglich, kein Fernsehen! Am besten lassen Sie sich auch von einem Arzt untersuchen. Nur so können Sie sicher sein, nicht das Risiko schwerer Langzeitschäden einzugehen.

Übrigens: Symptome für eine Gehirnerschütterung sind nicht nur Kopfschmerzen, Übelkeit, Gedächtnisverlust und Konzentrationsschwierigkeiten. Manche Anzeichen einer Gehirnerschütterung können auch erst nach Tagen auftreten, wie Empfindlichkeit bei hellem Licht und Gerüchen oder Stimmungsschwankungen ohne erkennbaren Grund.