Gesund und fit mit Hülsenfrüchten

Hülsenfrüchte gibt es in vielen Varianten

Hülsenfrüchte wie Bohnen, Linsen, (Kicher-) Erbsen, Erdnüsse (!) oder Sojabohnen sind wahre Mineralstoff-Wunder. Doch auch ihr Gehalt an Eiweiß (eine Portion enthält 20 bis 30 Prozent des Tagesbedarfs Eiweiß für eine erwachsene Person), Vitaminen und Spurenelementen kann sich sehen lassen: Hülsenfrüchte liefern je nach Art auch jede Menge Eisen, Zink, Kupfer, Kalium und Calcium sowie die Vitamine B1 und B2, die sich positiv auf Nerven und Gehirnfunktionen auswirken. Zusätzlich machen Hülsenfrüchte durch den hohen Ballaststoffanteil auch noch lange Zeit satt. Ganz kalorienarm sind Hülsenfrüchte allerdings nicht: sie enthalten viele gesunde Kohlenhydrate.

Hier die beliebtesten Hülsenfrüchte auf einen Blick:
Dicke Bohnen:
Die ballaststoff- und eiweißreiche Hülsenfrucht hat viele wertvolle Mineralstoffe im Gepäck. In Kombination mit Getreideprodukten erhöht sich die relativ geringe biologische Wertigkeit des pflanzlichen Proteins und kann so effektiver in körpereigenes Eiweiß umgewandelt werden.
Linsen:
Linsen sind ebenfalls eine hervorragende Quelle für pflanzliches Eiweiß. Außerdem enthalten Linsen reichlich Zink, das stärkt die Abwehrkräfte und schützt vor Erkältungen.
Sojabohnen:
Das pflanzliches Soja-Eiweiß besteht aus sämtlichen essentiellen (sprich lebenswichtigen) Aminosäuren. Die biologische Wertigkeit ist mit 84 exzellent und erreicht in etwa Fleisch-Niveau.
Erbsen:
Mit einer Portion Erbsen können Sie bereits ein Drittel Ihres Tagesbedarfs an Ballaststoffen decken.
Grüne Bohnen: Diese Hülsenfrüchte schmecken als knackige Beilage zum Steak genauso gut wie als frischer Bohnensalat. Nur roh darf man sie nicht essen, denn sie enthalten das giftige Eiweiß Phasin, welches man allerdings problemlos durch Kochen (mindestens 10 bis 15 Minuten) zerstören kann. Grüne Bohnen direkt nach dem Kochen mit Eiswasser abschrecken – so behalten sie ihre frische Farbe.