Hemdkragen

Hemdkragen können Gesichter formen

Hemdkragen ist nicht gleich Hemdkragen. Für welches Hemdkragen-Modell Sie sich entscheiden hängt vom Anlass ab, aber auch von Ihrem Gesicht. Wer sich mit Kragen auskennt, weiß, dass man mit ihnen kleine Makel wie eine arg runde Kopfform oder ein Doppelkinn kaschieren kann. Keine Angst, die meisten Hemdkragen wirken weit diskreter als die des Modezaren Karl Lagerfeld.

Tab-Kragen zum Beispiel sind Schlankmacher schlechthin. Das Besondere an dieser Hemdkragen-Form ist eine kleine Schlaufe (engl. „Tab“) unterhalb des obersten Knopfes.  Sie hält die Kragenspitzen zusammen und zieht sie dadurch weiter nach unten. Optisch wirkt das wie ein kleines Lifting für Ihr Gesicht. Aber:  Eine Krawatte ist Pflicht bei diesem Hemdkragen-Typ.

Button-Down-Kragen gehören dagegen eher in die Kategorie "Freizeit" und sollten daher weder mit Krawatte kombiniert, noch zum Anzug getragen werden. Mit zwei Knöpfen wird der Hemdkragen am Oberhemd fixiert und lässt seinen Träger dadurch etwas schlanker erscheinen.
Der breite und leicht nach außen gestellte Haifisch-Kragen gehört zu den modischen Hemdkragen-Klassikern. Er wird vorzugsweise mit Krawatte getragen und passt gut zu Business-Anzügen. Für Männer mit rundlichem Gesicht sind Hemdkragen im Haifisch-Stil  allerdings weniger geeignet, da er den Kopf gedrungener erscheinen lässt.

Für den Kent-Kragen gilt Ähnliches wie für den Haifisch-Kragen. Auch dieser Hemdkragen-Typ ist nicht unbedingt für Männer mit breitem Gesicht zu empfehlen, wirkt mit seiner etwas spitzeren Form allerdings etwas vorteilhafter.

Übrigens: Ganz besonders edel wirkt ein Hemd, wenn sein Kragen mit Kragen-Stäbchen verstärkt ist. Doch Achtung, vor dem Waschen müssen sie unbedingt aus dem Hemdkragen entfernt werden!

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