Hoden

Droht Impotenz?

Neben dem Penis führen die Hoden häufig ein vernachlässigtes Dasein – ob beim Sex oder auch bei der Gesundheitsvorsorge. Dabei wird den Hoden sprichwörtlich eine viel größere Bedeutung beigemessen: Wer "die Eier" hat, etwas zu tun, gilt beispielsweise als mutig. Grund genug, sich die sogenannten inneren männlichen Geschlechtsorgane einmal näher anzuschauen.

Die Hauptfunktion des vom Hodensack umschlossenen Organs sind die Produktion der männlichen Geschlchechtshormone wie Testosteron (hier kommt wohl obiges Sprichwor her) und die Produktion von Spermien. Die Speicherung der Samenzellen wird von den sogenannten Nebenhoden übernommen, die über den Samenleiter mit der Harnröhre verbunden sind.    

Aber genug der Theorie: Neben einer Hodenmassage, die mehr Potenz verspricht, gibt es auch gesundheitliche Gründe (jetzt) Hand anzulegen: Die Hodenkrebsvorsorge

Vor allem Männer im Alter zwischen 25 und 45 sind der Gefahr von Hodenkrebs verstärkt ausgesetzt. Zudem ist Hodenkrebs die häufigste Form von bösartigen Tumoren bei Männern mit knapp 5.000 Neuerkrankungen pro Jahr. Da Hodenkrebs schon im Frühstadium ertastet werden kann, sollten Sie regelmäßig untersuchen, ob Sie Erhärtungen im Hoden spüren. Auch wenn Sie häufiger ein Ziehen bemerken oder desöfteren Hodenschmerzen auftreten, kann ein Anzeichen für Hodenkrebs sein und Sie sollten unbedingt einen Fachmann aufsuchen. 

Eine andere Form der Hodenschmerzen, die aber ungefährlich ist, kann beim Sex auftreten: Die sogenannten Kavaliersschmerzen (im Englischen treffender unter "Blue Balls" bekannt) sind Folge einer verzögerten oder nicht erfolgten Ejakulation. Wenn Sie also als echter Kavalier Ihren Samenerguss unterdrücken und warten, bis auch Ihrer Liebste kommt, kann das durchaus schmerzhaft sein. 

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