Kalium – das Sportlermineral

Obst ist kaliumreich, da brauchen Sie keine Pillen

Der Mineralstoff Kalium spielt unter anderem eine wichtige Rolle bei der Übertragung von elektrischen Impulsen an Nerven- und Muskelzellen und reguliert – als Gegenspieler von Natrium – den Flüssigkeitsgehalt in den Körperzellen. Pro Tag sollten laut DGE (Deutsche Gesellschaft für Ernährung) mindestens 2000 Milligram Kalium aufgenommen werden, damit kein Kaliummangel entsteht. Da Kalium in vielen Lebensmitteln enthalten ist, wird der Bedarf an Kalium in der Regel aber problemlos gedeckt. Kalium findet sich größtenteils in pflanzlichen Lebensmitteln wie Getreide, Gemüse (Hülsenfrüchte, Avocado, Fenchel, Kartoffeln, Grünkohl, Spinat, Pilze) Obst (Trockenfrüchte, Aprikosen, Bananen, Honigmelonen, Pflaumen) und Nüsse (Mandeln) und Samen. Fleisch und Fisch liefern jedoch ebenfalls Kalium.

Gut zu wissen: Kalium ist besonders für Sportler (Läufer) wichtig, denn gehört zur Gruppe der Elektrolyte. Der Körper braucht Kalium, um die Energiespeicher in den Muskeln – das Muskelglykogen – aufzubauen. Kaliummangel führt zu Muskelschwäche und allgemeiner Erschöpfung. Kalium kann übrigens nur in Anwesenheit von Magnesium vom Körper optimal aufgenommen werden kann.