Kanu

Auf dem Wasser durch die Hauptstadt

Kanu fahren bedeutet Tradition, denn die Menschen verwenden es seit mehr als 6000 Jahren als Transportmittel übers Wasser. Es gibt verschiedene Kanu-Bootstypen, die wichtigsten sind der Kanadier, abgeleitet von den Indianern in Nordamerika und das Kajak, von den grönländischen Inuit entwickelt.

Ursprünglich wurden Kanadier von Indianerstämmen in Nordamerika als Transportmittel genutzt. Sie waren sie bis zu zehn Meter lang und wurden stehend oder sitzend mit Stechpaddel bewegt. Auch heute sind sie durch ihre breite Bauweise gut zum Transport von Zelt, Gepäck und Verpflegung geeignet. Wegen des minimalen Tiefgangs können auch seichte Gewässer befahren werden, das „Umtragen“ von Stromschnellen ist aufgrund des geringen Gewichts ebenfalls kein Problem.

Tipp für Einsteiger: Starten Sie Ihre Tour wenn möglich gegen den Wind. Wenn Ihnen auf halber Strecke die Puste ausgeht, können Sie dann nämlich ganz entspannt zurückpaddeln – und müssen nicht gegen den Wind ankämpfen.

Übrigens: Wenn es für Sie etwas wilder sein darf, sollten Sie einen anderen Typ Kanu benutzen: das Wildwasserkajak. Damit können Sie über Stromschnellen paddeln oder Wasserfälle hinabstürzen, je nach Können.

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