Magen

Magen: Der Nahrungsspeicher

Ihr Magen hat's nicht leicht: Die gesamte Nahrung, die Sie verschlingen, landet hier. Der Magen ist die Station zwischen Speiseröhre und Dünndarm. Die ankommene Nahrung wird hier gespeichert und durch wellenförmige Bewegungen zerquetscht und so weiter zerkleinert.

Außerdem ist Ihr Magen die Desinfektionsanlage Ihres Körpers. Die Magensäure tötet viele Krankheitserreger ab. So wichtig die Salzsäure für Ihre Gesundheit ist, kann sie jedoch auch selbst ursächlich für Beschwerden sein. Etwa kann die Magensäure in die falsche Richtung fließen, die Speiseröhre verätzen und Sodbrennen auslösen. Vor allem bei späten Mahlzeiten (nach 18 Uhr) macht Ihr Magen Probleme.

Allgemein gilt: Wer Rücksicht auf seinen Magen nehmen will, sollte sich nicht zu hastig vollstopfen. Essen Sie lieber langsam und dafür weniger. Achten Sie außerdem auf Lebensmittelunverträglichkeiten und vermeiden Sie die jeweiligen Produkte. Essen Sie außerdem Lakritz. Denn das verringert laut einer Studie der Uni Kiel das Risiko, sich mit dem Bakterium Helicobacter pylori zu infizieren – eine der Hauptursachen für Magengeschwüre.

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