Meniskus

Der Mensikus stabilisiert das Kniegelenk

Der Meniskus ist so ein Teil des Körpers, von dem die meisten Sportler schon mal gehört haben dürften. Auch dass er mit dem Knie zusammenhängt, wissen die meisten. Aber welche Aufgabe hat er genau und warum ist der Meniskus so häufig von Verletzungen betroffen? Fragen, die Sie nicht übers Knie brechen sollten.

Zunächst die Basics: Der Meniskus besteht aus faserigem Knorpel und ist eine halbmondförmige Scheibe. In jedem Knie befinden sich ein Außen- und ein Innenmeniskus. Der Meniskus dient als Stoßdämpfer zwischen den Ober- und Unterschenkelknochen, stabilisiert das Kniegelenk und schmiert den Gelenkknorpel.

Bei einer Meniskusverletzung ist meist der Innenmeniskus getroffen. Eine Verletzung kann akut oder auch chronisch auftreten. Ersteres ist vor allem bei Sportarten wie Fußball ode Skifahren der Fall. Also Sportarten, bei denen es zu plötzlicher "Gewalteinwendung" kommen kann. Die Folge ist meist ein Meniskusriss. Chronische Meniskusschäden treten hingegen vor allem bei dauerhafter Belastung auf – also etwa beim Laufen.  

Erste-Hilfe: Ist Ihr Knie nach dem Training oder in Folge einer Verletzung angeschwollen, wenden Sie die PECH-Regel an: Pause, Eis, Kompression, Hochlagerung. Suchen Sie außerdem möglichst schnell einen Orthopäden auf, im besten Fall hat dieser eine sportmedizinische Zusatzqualifikation.